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PRESSE-BLICK

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Magdeburg

               

1.FC Magdeburg

 

ältere Presse-Blicke

-Volksstimme Magdeburg-, derzeit FCM-freundlich, fast täglich aktuell ab 0.15 Uhr :  hier entlang

Bild, 01.11.:

Lok 1:0 – Trainer zufrieden!
FCM 4:0 – Trainer meckert

Pokal normal! Der FCM kam lässig weiter, Lok musste zittern. 
In der 2. Runde des Landespokals siegten die Oberligisten Stendal (1:0 in Irxleben) und Magdeburg – 4:0 in Naumburg.
Vor 237 Zuschauern erlöste Sven Bergen Lok mit seinem Solo (82.). Ein Zwei-Klassen-Unterschied war nicht zu sehen      /.../.

Der FCM siegte vor 750 Fans mit Doppelschlägen: Kreibich (36.), Schulz (38.) sowie Woitha (65.), Eschholz (67.) trafen. Trainer Martin Hoffman war trotzdem unzufrieden: Da war nix Positives zu sehen. Das passiert, wenn man nur mit 60 bis 70 Prozent spielt...“                               os/fh

Magdeburger Volksstimme, 01.11.02:

1. FC Magdeburg
Lockerer Pokalsieg
in Naumburg – 4:0


Von Uwe Tiedemann
________________________________________

Naumburg. Durch einen locker herausgespielten 4:0 (2:0)-Erfolg beim Naumburger BC zog Fußball-Oberligist 1. FC Magdeburg in die dritte Runde des Landespokals ein und betrieb damit zugleich Eigenwerbung für das brisante und mit großer Spannung erwartete Derby am kommenden Sonntag gegen den Halleschen FC. Vor rund 1000 Zuschauern in Stadion an der Saalestraße sorgten in einer fairen Auseinandersetzung ohne Gelbe Karten Kreibich, Schulz, Eschholz sowie ein Selbsttor für klare Verhältnisse beim sichtlich überforderten Landesliga-Aufsteiger.

Trotz der für Naumburger Verhältnisse stattlichen Kulisse („Normalerweise besuchen 150 Zuschauer unsere Heimspiele“, so Präsident Richard Deloch) kam eigentlich nie typische Pokalstimmung auf. Der FCM hatte, ohne zu glänzen, den Gegner im Griff, zeigte aber wieder einmal zu wenig Ideen im Spielaufbau. Naumburg agierte ohne Mut und mit nur einer Spitze, schien zu keinem Zeitpunkt ernsthaft an einen Favoritensturz zu glauben. Munter wurde es am Ende der Partie allenfalls gegenüber der Haupttribüne, als es zu Rangeleien zwischen der Polizei und FCM-Fans kam, die immer wieder durch Anhänger von Carl Zeiss Jena (!) provoziert wurden.

Symptomatisch die Szene, die nach 36 Minuten zum 0:1 führte: Zunächst vergab Schulz freistehend aus kürzester Distanz, den Abpraller spielte ein Naumburger überhastet zu Kreibich, der dann mit einem harmlosen Schuss NBC-Keeper Schulz tunnelte. Da sah das zweite Magdeburger Tor 120 Sekunden danach schon viel besser aus. Nach einer gelungenen Kombination über den linken Flügel   


bediente Kreibich den erneut freistehenden Schulz und diesmal klappte es – 0:2.

Die zweite Hälfte nutzte FCM-Trainer Martin Hoffmann, der stressfreie 90 Minuten auf der Bank erlebte, zu Experimenten, wechselte Sebastian Prosovsky und Carsten Horn für Timm Kreibich und Stephan Schulz ein. Belebend wirkte sich das jedoch aus...

Erneut ein Doppelschlag in der 65. und 67. Minute brachte den Club dann endgültig auf die Siegerstraße. Zunächst lenkte der Naumburger Sven Spreu einen Woitha-Schuss unhaltbar ins eigene Netz, wenig später unterlief der insgesamt unsicher wirkende Keeper Tobias Schulz eine Woitha-Flanke, und Jörn Eschholz hatte wenig Mühe, zu vollstrecken.

In der Endphase, als der Club einen Gang zurückschaltete, bekam dann auch Torhüter Jens Burmeister Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Seine größte Tat vollbrachte der 20-jährige, als er einen Foulelfmeter von Mario Krause parierte. (86.). So wurden die Gastgeber nicht einmal mit einem Ehrentreffer belohnt.

Martin Hoffmann meinte nach dem Abpfiff: „Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe voll in Ordnung. Es war ein Spiel, das man wohl in die Kategorie Pflichtsieg einordnen muss, wobei ich mit etwas mehr Gegenwehr der Naumburger gerechnet hatte. In der zweiten Halbzeit waren meine Jungs streckenweise mit den Gedanken schon beim Derby gegen Halle.“

FCM: Burmeister – Kallnik – Bengs, Probst, Stary, Woitha, Kullat (61. Wilke), Eschholz, Kreibich (46. Prosovsky), Schulz (46. Horn), Holze

Schiedsrichter: Simon (Schkopau). Zuschauer: rund 1000. Tore: 0:1 Kreibich (36.), 0:2 Schulz (38.), 0:3 Selbsttor (65.), 0:4 Eschholz (67.). Gelb: -/- Bes. Vorkommnisse: Burmeister hält Foulelfmeter von Krause (86.).

Bild, 30.10.02:

FCM Favorit gegen HFC?
Streich tippt auf ein 2:1
Joachim Streich (55 Länderspieltore)  traut seinem Klub den Sieg über Halle zu

Von OLAF SCHOLZ

Noch vier Tage: Die Fußball-Stimmung in und um Magdeburg steigt.

Am Sonntag um 14 Uhr trifft der FCM im Grube-Stadion gegen den Erzrivalen Hallescher FC an. Da ist für Blau-Weiß verlieren verboten…

„Ich habe immer gute Erinnerungen an

Derbys mit dem HFC“, sagt Joachim Streich (51), der geniale FCM-Torjäger früherer Jahre. „Wir haben überwiegend gewonnen und ich habe relativ oft getroffen.“

Der Ex-Nationalspieler freut sich auf ein rassiges Spiel. „Die Brisanz in dem Prestige-Duell: Der Sieer bleibt in der Oberliga

oben dran“, sagt Streich Und wer gewinnt ist bei seinen Fans als Sachsen-Anhalts Nummer 1 dicke da.

Schon klar: Am Sonntag wird im Grube-Stadion Blau-Weiß regieren. Auch wenn Rot-Weiß extra Fan-Busse nach Magdeburg organisiert.

Streich, ein Freund klarer Worte,

sagt: „Man Braucht nicht um den heißen Brei rumreden: Der FCM ist mit den Fans im Rücken Favorit. Die erreichten Punkte, die den Jungs vor der Saison keiner zugetraut hat, sollten breite Brust machen…“

Streichs Tipp: „Der FCM gewinnt 2:1!“ Trifft der „Bomber“ damit wieder?

Bild, 29.10.02:

Halle kommt! FCM ist schon
ganz heiß aufs Landesderby

Keiner soll es wagen, unseren FCM zu schlagen.

Das ist das Motto der Magdeburger Club-Fans. Und für die ist es ein Festtag, den Erzrivalen Hallescher FC am Sonntag im Grube-Stadion verlieren zu sehen.

Das Landesderby ist sogar ein kleines Spitzenspiel. Der FCM festigte mit dem 3:1 in Gotha Platz 6. Der HFC ist nach dem 2:1 gegen Zwickau Vierter.

Gewinnt der FCM am Sonntag, ist man an Halle vorbei. Mario Kallnik (wird morgen 28) spürt schon den Zündstoff des Derbys: „Wir freuen uns auf ein spannendes Sachsen-Anhalt-Derby. Favorit ist aber der HFC mit seiner eingespielten Mannschaft“, sagt der Kapitän. „Wir bieten jedoch Halle einen großen Fight an. Jeder der, das blau-weiße FCM-Trikot an hat, wird am Sonntag 90 Minuten

mit Herz und Leidenschaft um die Fußball-Nummer 1 in Sachsen-Anhalt kämpfen.“

Aber vorher gibt es noch eine andere Aufgabe für den FCM. Am Donnerstag im Landespokal muss er um 13.30 Uhr beim Naumburger BD ran. Auch da zählt nur ein Sieg. Kallnik: „Wir wollen diese Saison Pokalsieger werden.“ Cupverteidiger ist der ungeliebte HFC…          fh/os

Thüringer Allgemeine, Gotha / Bild, Magdeburg 28.10.02:

3:1 in Gotha  –  der FCM

hält Anschluss nach oben

Der 1. FC Magdeburg bleibt weiter an der Oberliga-Spitze dran. Gestern feierten die Blau-Weißen einen glücklichen 3:1 – Auswärtssieg bei Aufsteiger Wacker Gotha. 
Vor 636 Fans kam der FCM super ins Spiel. Nico Dürstel versenkte nach Foul an Schulz einen Elfer – 1:0 (2.). Doch danach vergab der Club Riesen-Chancen (Woitha, Kullat, Holze).

Dann half Fortuna. Aus klarer Abseitsposition schoss Michael Kullat aus 5 Metern ein – 2:0 (24.). Doch mit einem Wolkenbruch kam der FCM von seiner Linie ab.

Erst hämmerte Wacker-Libero Otto einen Freistoß aus 16 m ins rechte obere Eck – nur noch 2:1 (39.). Dann scheiterte Dürstel bei einem Elfer-Geschenk an Torwart Mähler (45.) „Diese zwei Aktionen

gaben unserem Spiel einen Knacks“, ärgerte sich FCM-Trainer Martin Hoffmann. Nach der Pause drückte nur noch Gotha. Aber Wacker fehlte ein Knipser. Den brachte dafür in der 75. Minute der FCM mit Sturmglatze Kai Kühne rein. Nach einem Turbo-Konter machte er das 3:1 (82.). Hoffmann: „Gott sei Dank hat Kühne bei unserer einzigen Aktion der 2. Halbzeit die Nerven behalten…“                        fh/os

Gotha: Steht die Oberliga jetzt auf dem Spiel ?

GOTHA (hjk). Steht das Fußball - Oberligaspiel in Gotha auf dem Spiel? 
Diese Frage mussten sich die Gothaer am Ende der Begegnung gestern gegen Magdeburg stellen. Denn die 1:3-Niederlage, so Kapitän und Trainer André Tews, sei zu verhindern gewesen. "Wir hätten als Ergebnis der für uns guten zweiten Halbzeit mit Glück den 2:2-Ausgleich schaffen können", kritisierte

er die Fehler, die in der Abwehr passiert sind und nannte sie "unverständlich". Das Spiel stand auf dem Spiel und wurde durch die "Fehler, die in einer Schülermannschaft passieren" verloren. "Auf lange Sicht steht auch das Oberligaspiel auf dem Spiel", sagte er unmissverständlich und nahm erstmals das Wort "Abstieg" in den Mund. Wenn nicht jeden bewusst werde, um was es hier geht, dann werde es ernst 

damit. Bereits am Samstag bei Dresden-Nord könnte es das erste "Schicksalsspiel werden". Die Spieler hätten das Zeug für die Oberliga, nur müsse jeder kompromisslos mitkämpfen. Präsident Helmut Rieth wolle das Wort Abstieg nicht hören. Dennoch: "Wir müssen kritisch analysieren, wo hier die Schwachstellen liegen und handeln". Für Gotha gehe es nicht um den Abstieg, das Ziel einstelliger Platz sei allerdings zu überdenken.

Bild 26.10.02:

FCM: Hoffmanns Youngster -
auswärts sind sie ganz locker 

FCM-Trainer Martin Hoffmann führt seine junge Mannschaft Stück für Stück nach oben

Von OLAF SCHOLZ

Für den 1. FC Magdeburg läuft sportlich alles rund. Auf Oberliga-Platz 6 liegen die Blau-Weißen in Lauerposition. Und morgen 14 Uhr sollte bei Wacker Gotha ein weiterer Punktezuwachs machbar sein. 
„Wir können da gewinnen“, kündigt Martin Hoffmann an. Er weiß aber auch: „Wir sind mit dem Ziel Klassenerhalt in die Saison gestartet. Jetzt werden mit jedem Sieg die Erwartungen größer.“
Nur vier Punkte hinter VfB Leipzig ist für den FCM alles drin. Vielleicht kommt sogar nochein „Sieg“ dazu. Wird das am Dienstag



Vom VfB Chemnitz beantragte Insolvenzverfahren eröffnet, würden alle bisherigen Ergebnisse des Vereins gestrichen. Gewinner wäre der 1. FCM: Denn der Club hatte in Chemnitz nur 1:1 geschafft. Das mögliche Nachspiel muss raus aus den Köpfen. Hoffmann: „Das Spiel in Gotha wird schwer genug. Der Aufsteiger wird mit allen Mitteln versuchen zu Hause zu punkten.“ Aber auswärts spielen seine jungen Wilden frecher auf. Mittelfeldmann Tim Kreibich: „Uns liegt der Konterfußball mehr.“ Da wäre eine 1:0-Führung viel wert für das Selbstvertrauen...

Bild, 25.10.02:

FCM: Kreibich & Co mit

Breiter Brust nach Gotha

Von OLAF SCHOLZ

Blau-Weiß ist schon heiß: In den nächsten zwei Oberliga-Spielen kann der 1. FC Magdeburg wieder Fußball-Chef in Sachsen-Anhalt werden.

Zwei Siege am Sonntag bei Wacker Gotha und eine Woche später zu Hause gegen den HFC – dann ist der FCM die

 Nummer 1 vor Halle…

„Damit könnten wir unseren Fans viel Freude machen,“ weiß Timm Kreibich. Der Mittelfeldmann auf der linken Seite gehört schon zu den älteren, erfahrenen in der neuen Mannschaft.

Kreibich: Auch wenn mit 22 Jahren selbst noch nicht ausgereift bin,  ich versuche die jüngeren mit

  zu lenken. Wir haben mit der Mannschaft eine sehr gute Perspektive und können höhere Ziele angreifen.“

Auch bei Wacker Gotha (16.) will sich der FCM (6.) tapfer und erfolgreich wehren. Kreibich: „Für uns ist jede Mannschaft schwer. Alle Aufsteiger sind kampfstark.

 Wir fahren Aber mit breiter Brust dahin, um zu punkten.“

Stürmer Benjamin Holze kann nach seiner Rot-Sperre erstmals ran. „Das ist wieder eine Alternative mehr“, freut sich Kreibich. „Im Sturm sind wir gut besetzt. Das kann für die Mannschaft nur gut sein.“

Generalanzeiger 23.10.02:

Lemsdorfer Clubfans halten die Fahne hoch

So interessant wie Lemsdorf selbst, sind offenbar auch die Bewohner des Stadtteils. Zahlreiche Firmen, Verbände und Vereine sind hier ansässig. Kultig (neben anderen): Die Clubfans Lemsdorf – Vater und Sohn als eingefleisch-

te Fans des 1. FC Magdeburg. Vater Harald ist seit Anfang der 70er Jahre bei fast jedem Spiel seines Vereins dabei. Die Fußball-Leidenschaft hat er auch auf seinen Sohn Marcel übertragen. Sie sind die eingefleischten Fans aus dem

Stadtteil und mit ihrer „Lemsdorf“-Zaunfahne oder der Blau-Weiss gestreiften Fahne bei den Spielen dabei. In der Hoffnunf das „ihr“ Club eines Tages in der 1. oder 2. Bundesliga spielt und an alte Zeiten anknüpfen kann.

Bild, 23.10.:

Alarm! Agenten jagen die jungen FCM-Talente

Es geht schon wieder los: Bei den FCM-Spielen gucken sich Spielervermittler um. Und einigen Talenten wird der Kopf verdreht….

„Da haben wir in Magdeburg ja schon einige Beispiele durch“, sagt Trainer Martin Hoffmann. „Mehr als reden kann man mit den Spielern nicht.

Viele haben den Schritt zu früh gewagt.“

Jetzt hofft man beim Club auf die Vernunft und Geduld der neuen Mannschaft. Hoffmann: „Viele sind jung, wollen sich entwickeln. Da hat die Oberliga das Niveau, um stabiler zu werden.“

Die Blau-Weißen träumen nach der

Insolvenz aber vom Aufstieg. Hoffmann: „Wir wollen mit einigen Talenten der jetzigen Mannschaft mittelfristig den Angriff auf die Regionalliga wagen.“

Zu den hoffnungsvollen Bubis zählt Stürmer Kai Kühne. Nach einer Erkältung soll er heute wieder ins Training einsteigen.            os

Volksstimme, Bild   22.10.:

1. FC Magdeburg

Hoffmann: Punktzahl
fast beängstigend“

Nach zehn Spieltagen mit 18 Punkten und 11:5 Toren Tabellensechster, dazu im Grubestadion noch ungeschlagen und in keiner einzigen Partie mehr als einen Gegentreffer kassiert – die Youngster des 1. FC Magdeburg sorgen in der Fußball-Oberliga Süd weiter für Furore und verblüffen inzwischen sogar ihren eigenen Trainer.

Von Uwe Tiedemann

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Magdeburg. „Unsere Punktzahl ist ja fast schon beängstigend. Damit hatte vor der Saison wirklich niemand gerechnet. Erwähnen sollte man in diesem Zusammenhang auch die wenigen Gegentore, was nicht nur für Keeper Burmeister spricht“, konstatiert Chefcoach Martin Hoffmann nach dem 2:0 über den OFC Neugersdorf, mit dem der Club seine Heimbilanz in fünf Begegnungen auf beachtliche 13 Zähler (6:1 Tore) schraubte.

Die Konkurrenz blickt inzwischen voller Respekt in Richtung Landeshauptstadt. „Es hat sich herumgesprochen, dass man gegen den FCM nicht allzu viele Chancen im Spiel bekommt. Wenn die dann nicht genutzt werden,  darf man sich über eine Niederlage

 nicht wundern“, erklärte stellvertretend für die übrigen Teams Neugersdorfs Trainer Peter Berndt.

Trotz dieser erfreulichen Zwischenbilanz warnt Hoffmann dringend davor, in Euphorie zu verfallen. Obwohl natürlich er am besten weiß, dass mit jedem Sieg die Erwartungshaltung steigt. „Aber“, klärt der 47-Jährige auf, „wir waren bislang nur in einem Spiel die bessere Mannschaft. Das war in Dessau, und da haben wir o:1 verloren. In allen anderen Begegnungen stand der Ausgang des Spiels stets auf der Kippe, hätte es durchaus auch gegen uns laufen können.“ Zusammenfassend stellt er fest: „Mit jedem Sieg erreichen wir allerdings drei Dinge gleichzeitig: Erstens: Das Selbstvertrauen wächst. Zweitens: Die Zuschauer werden neugieriger, gehen ins Stadion. Und drittens: Wir halten genügend Abstand zu den Abstiegsrängen.“

Dass sich die junge FCM-Crew oftmals schwer tut, liegt am unbefriedigenden Spielaufbau. Fehlende Präzision, technische Mängel, zu wenig Ideen und vielleicht auch Übereifer lassen manch gute Aktion schon im Ansatz verpuffen. Auf der anderen Seite darf

 der Beobachter nie die Umstände vergessen, unter welch schwierigen Bedingungen diese junge Truppe ins kalte Wasser geworfen wurde und sich längst freigeschwommen hat.

Dennoch stellt sich zwangsläufig die Frage, wie lang es wohl noch dauern wird, bis diese in jeder Partie auftauchenden Probleme abgestellt sind. Eine genaue Antwort darauf hat auch Hoffmann nicht, betont aber: „Jeder Spieler verfügt über eine solide Technik. Wie er sich in welcher Situation zu verhalten hat, ob er beispielsweise in den Strafraum eindringt oder lieber über außen kommt, das muss er ganz alleine entscheiden. Ich möchte das Wort fehlende Erfahrung nicht überstrapazieren, aber das trifft die Sache wohl am besten.“

Nicht außer Acht lassen sollte man auch die Tatsache, dass die harten Brocken erst noch kommen. Vom Führungs-Quintett hat man bislang nur gegen den FC Sachsen gespielt. Der nächste Hit steigt in zwei Wochen gegen den Halleschen FC. Kommenden Sonntag geht die Reise zunächst einmal nach Gotha – ebenfalls eine lösbare Aufgabe.

 

FCM: Es läuft -
Bengs möchte
länger bleiben

Heiko Bengs (29), der vom FC Sachsen kam, hat seinen Wechsel zum 1. FC Magdeburg nicht bereut.

Nach dem 2:0 gegen Neugersdorf kletterte der Club in der Oberliga auf Platz sechs.

„Wir finden und immer besser. Es gibt auch keinen Stinkstiefel in der Truppe. Das passt schon“, glaubt Bengs. Der Verteidiger könnte sich vorstellen, länger als bis 2003 beim FCM zu bleiben. „Wir haben über viele Dinge im Verein gesprochen. Über Vertragsinhalte aber noch nicht.“

Bengs hofft, dass sich gewisse Rahmenbedingungen beim FCM entwickeln. Zur Zeit pendelt er zwischen seiner Wohnung in Potsdam und einem Zimmer im Sport-Internat. „Das konnte der Club wegen der Insolvenz nicht anders regeln“, erzählt Bengs. Wenn der FCM wieder vernünftig wirtschaften kann, will sich Heiko eine Wohnung in Magdeburg nehmen.          os

Volksstimme, 21.10.02:

1. FC Magdeburg nun schon Sechster

Kreibich brach 
den Bann – 2:0

Von Uwe Tiedemann

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Wir hatten uns vorgenommen, mit einem Sieg oben dranzubleiben. Das haben wir geschafft“, freute sich Kapitän Mario Kallnik nach dem hart erkämpften 2:0 (0:0)- Heimerfolg des Fußball-Oberligisten 1. FC Magdeburg gegen einen recht ballsicheren, aber letztlich harmlosen OFC Neugersdorf. Der Club verbesserte sich mit nunmehr 18 Punkten auf den sechsten Platz.

Wenig Erbauliches boten die Elbestädter in der ersten Halbzeit. Da drohte den Oberlausitzern eigentlich nur Gefahr bei Standarts, doch selbst die wurden meistens kläglich, weil viel zu unpräzise, vergeben. „Das war gar nichts, teilweise sogar katastrophal, weil die Bewegung im Spiel fehlte“, gab Kallnik später zu.

So ereignete sich lediglich eine einzige aufregende Szene, als Probst kurz vor der Pause auf der Torlinie gegen Havel rettete.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: Einen langen Pass von Wilke nahm Kreibich auf, kreuzte seinen Gegenspieler und schoss das Leder in halblinker Position dann am herausstürzenden Keeper Dolecek vorbei in die Maschen (47.). „Die Führung hat uns

die nötige Lockerheit gegeben. Vorher war die Partie ziemlich zerfahren“, befand Kreibich und fügte, angesprochen auf seinen ersten Saisontreffer flachsend hinzu: „So viele Tore schießen wir ja nicht. Das muss man sich also gut einteilen…“

Der Club, der zuvor nur durch enormen Einsatzwillen positiv aufgefallen war, setzte nun auch spielerische Akzente, musste aber in der Folgezeit noch einige brenzlige Situationen überstehen. Vor allem in der Schlussphase brannte es mehrfach lichterloh im FCM-Strafraum, ehe der eingewechselte Prosovsky mit einem platzierten Kopfball nach Ecke von Woitha das erlösende 2:0 erzielte (88.).

Trainer Martin Hoffmann meinte: „Insgesamt geht der Sieg sicherlich in Ordnung. Mit der ersten Halbzeit war ich allerdings sehr unzufrieden.“

 

FCM: Burmeister – Kallnik, Bengs, Probst, Woitha, Wilke (61. Prosovsky), Dürstel, Kullat, Kreibich, Kühne, Schulz (72. Uffrecht)

OFC: Dolecek – Maglica, Winkler, Ladra, Havel, Studeny, Hecht (79. Sturm), Sigan (79. Küttner), Miltzow, Milojewich (53. Uhlig), Behring

Schiedsrichter: Rebecca Kirchner (Benshausen). Zuschauer: 2354. Tore: 1:0 (Kreibich (47.), 2:0 Prosovsky (88.). Gelb: Bengs, Schulz, Probst / Winkler

Bild, 19.02.:

FCM: Hoffmann lässt wieder drei Stürmer los

Aller guten Dinge sind drei... 

Seit zwei Spielen hat der 1. FC Magdeburg nicht verloren. Morgen ab 14 Uhr sollen die drei Punkte gegen den OFC Neugersdorf im Ernst - Grube - Stadion bleiben.

An der Taktik wird FCM -Trainer Martin Hoffmann nichts ändern. Der Coach: "Schulz, Kühne und Woitha stürmen. Und wenn die drei Spitzen nicht beißen, muss einer aus den hinteren Reihen treffen."

Michael Kullat und Marcel Probst haben schon Tore geschossen. "Jetzt wäre mal Nico Dürstel dran", hofft Hoffmann, dass der Knoten platzt. "Auch wenn Nico sicher nie einer wird, der viele Tore macht." Aber vielleicht wichtige...

Mit seinem Überblick hat Bankkaufmann Nico Dürstel (25) einen Stammplatz im Mittelfeld. Mal sehen, ob morgen die Rechnung vom Trainer aufgeht.                                                          os


Volksstimme, 18.10.02

1. FC Magdeburg

Windelband warnt vor starkem OFC Neugersdorf

Von Uwe Tiedemann

 

Magdeburg. Vor dem Heimspiel gegen den OFC Neugersdorf (Sonntag, 14 Uhr) konnte Präsident Tiedge vom Fußball-Oberligisten 1. FC Magdeburg über erfreuliche Neuigkeiten hinsichtlich des Insolvenzverfahrens berichten, nachdem er gestern Vormittag mit dem zuständigen Insolvenz - verwalter Andreas Kienast weitere Details erläutert hatte.

„Bis Ende Oktober will der Verwalter den Insolvenzplan beim  Amtsgericht einreichen. Nach

entsprechender Prüfung wird dann die Gläubiger - versammlung anberaumt und der Plan hoffentlich angenommen. Ich bin optimistisch, dass wir die Angelegenheit bis Ende des Jahres abschließen können, zumal mit keinerlei Probleme bekannt sind, die das Ganze noch verzögern könnten“, sagte der 52-jährige Rechtsanwalt aus Wanzleben, der gestern Nachmittag die Gesprächsrunde mit den Spielern fortsetzte. Der erste Treff hatte am Montag stattgefunden (Volksstimme berichtete). Nach dem 1:1 bei den

 Amateuren von Energie Cottbus dürfte das Selbstbewusstsein der FCM-Youngster indes weiter gestiegen sein. Darüber hinaus wird erneut eine couragierte Vorstellung notwendig sein, wenn man gegen Neugersdorf die drei Punkte behalten will.

„Chefcoach Martin Hoffmann hat die Oberlausitzer kürzlich beobachtet  und war ziemlich beeindruckt. Eine spielerisch starke und disziplinierte Truppe mit fünf Tschechen im Team“, warnt Co - Trainer Frank Windelband, der gerade gut erholt aus seinem 14-tägigen

Türkei-Urlaub zurückgekehrt ist. Die Lausitzer weisen bei ausgeglichenem Torverhältnis zwar „nur“ zehn Punkte auf, berücksichtigen muss man allerdings die Tatsache, dass sie bislang ein schweres Anfangsprogramm gegen zahlreiche vermeintliche Titelanwärter zu bewältigen hatten und sich dabei vor allem auswärts stets gut aus der Affäre zogen.

Ob beim Club der wiedergenesene Henning Stary oder sein in Cottbus überzeugender „Vertreter“ Andreas Wilke aufläuft, steht noch nicht fest.

Bild 15.10.02:

FCM: Hoffmann findet Neugersdorf ganz schön stark

Der 1. FC Magdeburg will am Sonntag im Heimspiel gegen Neugersdorf nicht ausrutschen. Darum guckte sich Trainer Martin Hoffmann den nächsten Gegner sogar


Im Flockenwirbel an.

Auf Schneeboden wurde der OFC zu Hause mit 1:2 vom FSV Zwickau nass gemacht. Allerdings hat Hoffmann Neugersdorf ganz gut gesehen. „Die


Mannschaft ist sehr robust. Hat gute technische Möglichkeiten“, urteilt der FCM-Trainer. „Aber die konnten sie auf dem Schnee nicht so ausspielen.“  


Momentan kündigt die Wettervorhersage für den Sonntag keine neuen Schneefälle an. So muss der FCM die Sache auf grünem Rasen lösen.

„Die größten Probleme


Hat Neugersdorf in der Abwehr“, sah Hoffmann. „Wir müssen sie unter Druck setzen.“ Aber damit hatte der FCM zuletzt im eigenen Stadion immer so seine Probleme...           os

Bild 14.10.:

1:1! Burmeister hielt für
den FCM den Punkt fest

Von OLAF SCHOLZ

Der 1. FC Magdeburg kommt immer besser auf Touren.

Beim 1:1 in Cottbus gegen die Energie-Amateure war vor 673 Fans im Stadion der Freundschaft sogar ein Sieg für den Club drin. Mittelfeldspieler Andreas Wilke hatte die Blau-Weißen aus dem Gewühl heraus verdient in Führung  (49.) geschossen. Doch schon vor der Pause hätte es bei guten FCM-Chancen für Kühne

 (15.), Woitha (25.) und Kreibich (39.) klingeln können. Eine Aktion kippte das Spiel – das 1:1 von Wollermann (55.), der sich halbrechts gegen Wilke und Kullat durchsetzte. Das ärgerte natürlich den FCM-Trainer.

Martin Hoffmann: „Ein billiges Gegentor. Das hat Cottbus erst aufgebaut. Danach haben wir auch unsere Zweikämpfe nicht mehr gewonnen.

Am Ende hätten wir das Spiel auch noch verlieren können.“ Ein Glück, dass der FCM Jan Burmeister hat. Überragend, wie der FCM-Torwart einen Reichenberger-Schuss aus 10 Metern entschärfte. Energie powerte, der FCM hielt mit Kontern dagegen. Cottbus-Torwart Thoms rettete gegen Woitha und Kullat (80.) Energie-Trainer Ullrich: „Ein gerechtes Unentschieden…“

 
Bild 11.10.:

FCM: Leider kein
Wiedersehen
mit Rozgonyi

Der 1. FC Magdeburg muss sich nicht verstecken. Das junge neue Team hat 

in der Oberliga Fuß gefasst. 

Morgen (14 Uhr) wollen die Blau - Weißen in Cottbus bei den Energie - Amateuren gegenhalten. "Dass einige aus dem Bundesliga - Kader runter rutschen, sollte kein großes Problem sein", sagt FCM - Kapitän Mario Kallnik.

In den Spielen gegen die Erstligisten Hertha BSC (0:4) und Borussia Dortmund (2:5) hat der Club trotz klarer Niederlagen keck mitgespielt. Kallnik: "Wir wollen uns als Mannschaft weiterentwicklen. Das kann man gegen vermeintlich Bessere tun."

Zumindest der Ex - Magdeburger Marcel Rozgonyi kann für Energie nicht ran. Er sah zuletzt in Zwickau Gelb - Rot. Kallnik: "In Cottbus wird das sicher ein Konterspiel. Wenn wir die mit unseren schnellen Leuten ärgern können, haben wir unser Ziel erreicht..."          os

Bild 10.10.02

FCM in Cottbus: Sitzt Geyer auf der Bank?

  

Alle warten beim 1. FCM nur auf eins: den Neuanfang nach der Insolvenz. Dann wird in Magdeburg zur Attacke geblasen.

Niels Mackel (30)

könnte mit seiner Erfahrung in der Offensive helfen. „ich werde mit ihm reden“, sagt Trainer Martin Hoffmann. „Er muss aber körperlich fit sein. Er hat lange nicht gespielt, ist

verletzungsanfällig...“ Nach einen geplatzten Versuch in England einen Verein zu finden, ist der Franzose Herve Brassart (19) zum FCM zurück gekommen. Hoffmann zum

Mittelfeldmann: „Er trainiert bei uns in der 1. Mannschaft mit, spielt vorerst in der Zweiten. Körperlich muss er für die Oberliga zulegen.“

Am Sonnabend muss der FCM bei

den Energie – Amateuren ran Hoffmann: „Ich habe Angst, dass Ede Geyer auf der Bank sitzt. Die werden sicher einige Spieler von oben runter schicken...“        os

Bild 08.10.:                                                                                     Bild 09.10.:

Kallniks Elfer-Flop: 
"Oma hätte besser geschossen“

Der Tag nach dem verschossenen Elfmeter: FCM-Kapitän Mario Kallnik (27) ist erleichtert, dass es trotzdem noch zum 1:0 gegen Hoyerswerda reichte.

Für den Libero war der Weg zum Punkt wohl zu weit. Kallnik: „Da habe ich zu lange überlegt. Rechts, links, Mitte. Dann kam so `ne Gurke raus. Den hätte wohl meine Oma besser geschossen.“

Fakt ist aber: Solche Chancen müssen genutzt werden.

Verunsichert ist der Kapitän aber nicht. „So schwach schießt man nur einmal“, glaubt Kallnik. „Aber ich hab auch kein Problem, wenn jetzt ein anderer ran geht. Mit Dürstel und Kreibich haben wir Varianten. Im Spiel wird entschieden. Wer gut drauf ist, der schießt.“

Einer guckt nur zu. Noch bis Mittwoch muss Stürmer Benjamin Holze auf das Urteil für die Rote Karte gegen Grimma (Tätlichkeit) noch warten.

 

Mackel: Ich
möchte wieder
zum 1. FCM

In die Entwicklung des 1. FC Magdeburg will man Kontinuität bringen.

Martin Hoffmann bleibt Trainer. Der neue Vertrag wird nach Abschluss des des Insolvenzverfahrens perfekt gemacht (BILD berichtete).

Der Ex-Nationalspieler will die Mannschaft zusammenhalten und verstärken. Da könnte ein alter Bekannter gerade recht kommen. Niels Mackel (30) ist zurück in Magdeburg. Der Bankkaufmann sucht einen Job.

„Ich würde auch gern wieder beim FCM spielen“, sagt Mackel. Der Offensiv-Allrounder war zuletzt lange krank. Erst Achillessehnen - Probleme, dann ein Virus. Jetzt wird er wieder fit.

Nach mehreren Regionalliga-Jahren in Braunschweig, Osnabrück und Kiel ist Mackel ohne Vertrag. Mit seiner Erfahrung kann er im Mittelfeld wichtig sein. Hoffmann: „Wir brauchen in jedem Bereich Verstärkung…“                                                                           os

Bild 7.10.:

FCM 1:0! Probst machte 
mit Super-Solo alles klar

        Von OLAF
           SCHOLZ

Schwach gespielt - aber gewonnen. Der 1. FC Magdeburg zitterte sich vor 2159 Fans im Grube - Stadion zum 1:0 gegen den Vorletzten Hoyerswerda.

Das Spiel plätscherte dahin wie der Nieselregen.

Als Favorit tat sich der FCM beim Spielaufbau verdammt schwer. Und das passte auch zum Grotten-Kick: Als Turbo - Stürmer

Kühne gefoult wurde, ging selbst der Elfmeter von Kapitän Kallnik nicht rein. Erst hielt Torwart Katzwinkel. Dann jagte Woitha den Nachschuss drüber.

Der FCM war vor dem eigenen Tor gefährlicher als vorn. Nur gut, dass Hoyerswerda da ober - harmlos war...

Immerhin: Ein Super - Tor erlöste die Blau - Weißen und versöhnte die Fans etwas. Mit Stürmerblut 

zog Verteidiger Marcel Probst in der eigenen Hälfte zum 70 - Meter - Solo los. Das 1:0 (65.) krönte sein gutes Spiel. Aber fast hätte Hoyerswerdas Meinhardt (Pfostenschuss) im Gegenzug den Ausgleich gemacht. Routinier Heiko Bengs: "Spielerisch lief bei uns wenig. Bei guten Konterchancen fehlte immer der finale Pass."

Am Ende egal. Was zählt, ist der Sieg...

Bild 1.10.:

Länderpokal: Ein Sieg 
durch zwei FCM-Tore

Ein Sieg, zwei Niederlagen: Sachsen - Anhalts U19-Kicker wurden Vierter beim Länderpokal in Bad Blankenburg (Thüringen)

Die Ergebnisse: gegen Thüringen 0:2, gegen Mecklenburg-Vorpommern 2:1 (Tore Alexander Siemke von der FCM - A - Jugend)

und gegen Sachsen 0:3. FCM - Trainer Martin Hoffmann guckte zu. Und Landestrainer Hartmut Müller fand: "Mit den Leistungen der Jungs kann man zufrieden sein."

Vom 1. FC Lok Stendal stand Christian Bölke zwei Spiele im Tor. Vom FCM - Oberliga - Kader spielten Verteidiger

Marcel Probst und Stürmer Kai Kühne.Trainer Müller:"Kühne erarbeitet sich viel. Aber bei seinen Chancen fehlte Kaltschnäuzigkeit. Wegen unserer Sturmnot musste Marcel Probst teilweise vorn Unruhe Stiften. Er hat gemerkt: Da ist noch harte Arbeit, um technisch besser zu werden."            os


Bild 30.09.:

Halberstadt: Hoffnung 
auf große Derbys

Mit Trainer Frank Lieberam (39) will Germania in die Oberliga. 
"Für Halberstadt wäre es riesig, gegen Traditionsteams zu spielen", hofft der Mann, der auch einmal für die DDR - Auswahl spielte. Lieberam weiß: "Es ist schwerer aufzusteigen, als drin zu bleiben. Darum

war es hundertprozentig richtig vom FCM, trotz Insolvenz für die Oberliga zu melden."

Derbys mit dem Club wären schön, sie tun "Liebe" auch weh: "Beim FCM wurde mit der Generation Maltritz, Sandmann, Lenze, Egler die Chance verschenkt, mal höherklassig zu spielen.

Heute fehlt die Basis wie damals."

Lieberam powert. Nach dem 8:0 (Tore: Hartmann, Höppner je 2, Pfannkuch, Gerlach, Richter, Blume) im Benefizspiel gegen Wolfsburg - Bubis guckte er sich gestern die Verbandsliga - Gegner Preußen Magdeburg und Wanzleben an.
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Bild 27.09.:

Nach FCM-Sieg: Holze
drohen 4 Spiele Sperre

 

Von OLAF SCHOLZ

Benjamin Holze (18) saß total geknickt in der Kabine...
Sein FC Magdeburg hatte das Nachholspiel gegen Grimma zwar 2:1 gewonnen (Tore: Kullat, Kühne – Brumme), doch das konnte nicht trösten. Der FCM - Stürmer wusste sofort, was ihn erwartet. Holze sah nämlich kurz vor Schluss Rot. Nun drohen dem 1,92 m großen Schlacks wohl

mindestens vier Spiele Sperre. Für Schiri Norman Herzberg (Rostock) war der Platzverweis ein klassischer Fall von Tätlichkeit. „Der Ball war weg und der Magdeburger Spieler hat am Boden liegend mit den Beinen nachgeschlagen. Das hat mir mein Assistent so bestätigt“, schildert Herzberg. Gestern schrieb der Schiri den Sonderbericht an das NOFV - Sportgericht.

Der Sünder lammfromm: “Ich habe doch nur dagegengehalten...“ FCM -  Kapitän Mario Kallnik glaubt das Holze auch: „Das war eine Fehlentscheidung. Bei einer Tätlichkeit sind nach unserem Strafkatalog 100 Euro in die Mannschaftskasse fällig. Der Lange muss aber nichts zahlen.“

Für Holze müssen jetzt andere Gas geben. Wie es Stefan Schulz (21) im Training schon macht...

Bild 20.09:

Bei FC Sachsen: Holt sich
der FCM „Bonuspunkte“?

Die FCM-Spieler gucken noch etwas skeptisch auf die Oberliga-Tabelle.

„Nach oben und nach unten ist es noch sehr eng für uns. Wir sollten es vermeiden, in den Abstiegskampf verwickelt zu werden“, bangt Routinier Heiko Bengs (29).

Morgen, 14 Uhr, spielt Magdeburg beim Aufstiegs-Kandidaten FC Sachsen. Da können die Blau-Weißen „Bonuspunkte“ holen. „uns hat da keiner auf der Rechnung. Gelingt ein

Erfolgserlebnis, tut es auch der Euphorie im Team gut“, weiß Kapitän Mario Kallnik.

Ist das Insolvenzverfahren demnächst vom Tisch, will der FCM noch mal nachlegen. Denn ohne Schulden kann der Club in der Winterpause Verstärkungen nachkaufen.
“Dann werden wir mit dem Präsidium auch über eine Aufstiegs- oder Nichtabstiegsprämie verhandeln“, sagt Kallnik. Geschäftstüchtig, der Kapitän...                                                  os

Bild 17.09.:

Heynemann:
FCM hält die Klasse

Der 1. FC Magdeburg hat beim 0:0 gegen Fvorit Plauen einen Punkt gerettet. Die Blau-Weißen kann in der Oberliga keiner mehr unterschätzen.
"Wir haben auch am Sonnabend bei Sachsen Leipzig unsere Chance", hofft FCM - Trainer Martin Hoffmann.

Für Ex - FIFA - Schiri Bernd Heynemann, Mitglied beim FCM und Fortuna, steht fest: "So wird es in jedem Fall für den FCM zum Klassenerhalt reichen. Die Jungs sind erwartungsgemäß nicht eingebrochen. Sie haben sich als Mannschaft gefunden."

Nach seinem im April erwarteten Vaterglück (Bild berichtete) will Heynemann als politischen Volltreffer in den Bundestag einziehen.

Doch gestern früh gab es erst mal einen Schock: Seine Großplakate für die Wahl wurden in Magdeburg beschmiert. Heynemann: "Eine gezielte Aktion. Die CDU stellt Strafanzeige."os

Bild 16.09.:

Null-Nummer - mehr hatte
der FCM auch nicht verdient

 

Von OLAF SCHOLZ

Glück gehört im Fußball dazu...
Der 1. FC Magdeburg rettete beim 0:0 in Plauen einen Punkt bis zum Abpfiff. "Das ist das Einzige womit ich zufrieden bin", sagte Trainer Martin Hoffmann.

Wichtig war: FCM-Torhüter Sven Stauch hielt das zu Null. "Am Anfang war ich ein bisschen nervös", gestand der Aushilfs - Keeper.

Dann hatte er seine Premiere im Griff. Stammtorwart Jan Burmeister bekommt am Dienstag vom NOFV - Sportgericht seine Strafe. Fürs Rot nach der Notbremse in Dessau drohen ein bis drei Spieltage Pause.

In der Offensive war der FCM gegen Plauen blass. Turbo - Stürmer Kühne verpuffte überhastet seine Aktionen. Eine halbe Chance vor der Pause durch Holze war alles.

Die 1500 im Grube-Stadion mussten zittern.

Plauen war klar besser. Aber im Angriff genauso schwach. Glück hatte der FCM als ein Curri - Freistoß an den linken Pfosten klatschte (56.) und Schiri Koop ein Eigentor von FCM - Verteidiger Probst wegen Abseits des Plauener Krasselt abpfiff (70.). Zuvor hatte er schon VFC - Trainer Rene´ Müller wegen Meckerei auf die Tribüne geschickt...

Bild 14.09.:

FCM: Stürmer Kühne 
zündet den Turbo

Pfeilschnell: Magdeburgs Torglatze Kai Kühne

 

Von OLAF SCHOLZ

Der 1. FC Magdeburg sammelt Punkte für den Klassenerhalt.

Morgen ab 14 Uhr soll im Grube-Stadion gegen den VFC Plauen der nächste "Dreier" eingefahren werden.


"Plauen ist ein Mitfavorit auf den Aufstieg", weiß Trainer Martin Hoffmann. Aber ohne Angst wollen die Blau-Weißen dagegenhalten.

"Mit unserer
 

Mannschaft können wir auch Überraschungen gegen Favoriten schaffen", sagt Stürmer Kai Kühne (19). Der Schüler am Sportgymnasium ist ein "Unruhestifter" im gegnerischen Strafraum. Der Stürmer zündet den Turbo. "Seine große Stärke ist die Schnelligkeit", lobt Hoffmann.

Aber er kennt auch Kühnes Problem. Hoffmann: "Er muss seine Chancen besser nutzen, kaltblütiger vor der Kiste werden.
 

Im Benefizspiel gegen Dortmund hätte er zwei Tore machen können. In Dessau vergab er eine Tausendprozentige mit dem Kopf.

Das positive Beispiel: Beim ersten Heimspiel gegen Dresden-Laubegast netzte Kühne technisch stark und ganz abgezockt ein. Vielleicht klappt es ja morgen gegen Plauen wieder...  

Bild 13.09.:

FCM: Torwart muss
noch auf Strafe warten

Wie lange muss Jan Burmeister pausieren?
Entscheidung dieses Wochenende
 
.

Von OLAF SCHOLZ

Gestern, 9.30 Uhr, Saal D im Magdeburger Amtsgericht:
Der
Prüfungstermin im Insolvenzverfahren des FCM war ruck-zuck vorbei.

Es gibt noch Probleme. Der Insolvenzplan ist noch nicht komplett. Die Annahme des Plans durch die  Gläubiger wurde um vier Wochen verschoben. Gestern hat man die Ansprüche eines Reisebüros geprüft - wegen nicht bezahlter Busfahrten.

Auch im "Fal Jan Burmeister" gibt es noch keine Entscheidung. Der FCM-Towart wartet auf die Strafe für seine Rote Karte (Notbremse) beim 0:1 in Dessau.

"Am Donnerstag habe ich die Stellungnahme aus Magdeburg erhalten. Wir beraten am Wochenende über den Fall", bestätigt Dr. Wolfgang Zimutha, Vorsitzender des NOFV-Sportgerichts.
Der FCM hofft auf nur ein Spiel Sperre für seinen Keeper. Dr. Zimutha erklärt: "Für unsportliches Verhalten liegt das Strafmaß bei einen bis acht Spieltage, für rohes Spiel bei mindestens drei."

Am Sonntag (14 Uhr, Grube-Stadion)gegen Plauen steht Sven Stauch in der Kiste. Der VW-Arbeiter war auf Montage in Schottland, trainiert seit Mittwoch wieder beim 1. FCM.

Bild 12.09.:

Insolvenz für FCM bald vorbei?


Endlich ein gutes Ende?

Die 4,2 Millionen Euro Schulden will der 1.FCM in der Insolvenz bald los sein.

Heute Vormittag ist Prüfungstermin im Magdeburger Amtsgericht. Insolvenzverwalter Andreas Kienast erklärt: "Ich werde der Gläubigerversammlung den Insolvenzplan vorlegen, der aufzeigt, mit welchen Schritten die Insolvenz aufgehoben werden kann."

Den Gläubigern (u. a. Krankenkassen, Finanzamt) wird die Quote angeboten, die sie für ihre angemeldeten und vom Amtsgericht geprüften Forderungen erhalten können. Insider munkeln von 10 Prozent. Meist geht so eine Einigung bei Sportvereinen sehr schnell.

Kienast: "Wenn der Insolvenzplan angenommen und abgearbeitet ist, dann kann der 1. FCM wieder selbstständig handeln."

Hoffentlich lernt man aus dieser Pleite...                                                         os

Volksstimme 10.09.:

Fußball-Oberliga 

Plötzlich hat der FCM wieder ein Torwart-Problem

 

 

 

 

Magdeburg. Geht das etwa schon wieder los, wird sich manch Anhänger des 1. FC Magdeburg nach der ärgerlichen und vermeidbaren 0:1- Niederlage bei Anhalt Dessau fragen? Denn die plötzlichen Probleme auf der Torhüter-Position nach der Roten Karte für Jan Burmeister erinnerte stark an die vergangene Regionalliga-Saison, als dem Club in der Endphase verletzungsbedingt gleich drei Keeper ausfielen.

Nun sieht es fast wieder nach einer Neuauflage aus. Denn Burmeister muss in den nächsten Wochen zuschauen, und auch die etatmäßige Nummer zwei, der 26-jährige Braunschweiger Sven Stauch, steht seit kurzem nicht mehr zur Verfügung. Trainer Martin Hoffmann klärt auf: "Wir haben uns von ihm getrennt,

weil er beruflich versetzt wurde und deswegen nicht mehr regelmäßig trainieren konnte."

Dabei hatte der Chefcoach doch Stauch extra neu verpflichtet, falls Burmeister ein Formtief durchmachen oder, wie jetzt geschehen, ausfallen sollte. Hintergrund: Hoffmann traut den übrigen Keepern beim FCM noch nicht zu, dass sie Lücke schließen können.

Nun ist guter Rat teuer. Hoffmann, der sichtlich bemüht ist, keinen seiner Schützlinge vor den Kopf zu stoßen, kündigt an: "Wenn wir keine günstigere Lösung finden, wird Arne Haberney nächste Woche im Tor stehen. Aber ich habe noch eine andere Idee, möchte darüber jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sprechen."

Miroslav Dreszer (seit Ende August 37 Jahre alt) kann es nach der im Juni vorgenommenen Kreuzband-Operation noch nicht sein. Mit dem Polen ("Es geht langsam wieder aufwärts Ich bin jeden Tag in der Reha, muss aber Geduld haben. Als ich kürzlich eine längere Strecke gelaufen bin, traten wieder Schmerzen auf") ist vorerst nicht zu rechnen.

Beim Club setzt man vor allem darauf, dass Burmeister nicht allzu lange gesperrt wird. Der Bericht des Unparteiischen Michael Wilske ("Vereiteln einer Torchance durch Beinstellen") deutet zumindest darauf hin. Vorwürfe gegenüber dem 20-jährigen FCM-Schlussmann gab es jedenfalls keine. Im Gegenteil.

Hoffmann: "Er ärgert sich selber am meisten. Und man darf nicht vergessen, dass er uns mit tollen Paraden in manch anderer Partie schon den einen oder anderen Punkt gerettet hat." Der Chefcoach haderte zugleich mit den Entscheidungen der Schiedsrichter: "Oftmals fehlt ihnen gerade bei Abwehrversuchen der Torleute das Fingerspitzengefühl. Man kann in diesem Fall Rot zeigen, aber Gelb wäre auch vertretbar gewesen."

Burmeister, der nach dem Abpfiff in Dessau noch minutenlang am Pfosten kauerte, es einfach nicht fassen konnte, meinte niedergeschlagen: "Ich bin noch nie vom Platz geflogen, hoffe, dass ich mit einer Sperre von zwei Spielen davonkomme."



Bild 10.09.:

FCM-Kapitän:
Sorgen um
seine Torhüter


Kapitän Mario Kallnik ist wieder fit. Aber der FCM hat ein Torwartproblem

Von OLAF SCHOLZ

Die erste Pleite beim 0:1 in Dessau muss der 1. FCM schnell vergessen. "Wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen. Irgendwann musste es so kommen", sagt Kapitän Mario Kallnik (27).

Magdeburgs Libero geht es nach dem Zusammenprall mit Torhüter Jan Burmeister wieder besser.

Kallnik: "Erst wusste ich gar nicht mehr, wo ich bin. Die Kopfschmerzen sind aber fast weg."

Dafür macht sich der Ex-Berliner vor dem Spiel Sonntag gegen Plauen Sorgen um die Torhüter.

Jan Burmeister ist nach dem schwarzen Tag vorerst raus. Erst die Panne vor dem Gegentor, dann sah er kurz vor Schluss wegen einer Notbremse Rot. Mindestens zwei Spiele Sperre drohen.

Der als Nr. 2 geholte Sven Stauch (26) konnte schon wochenlang nicht mittrainieren. Kallnik: "Sven wurde von seinem Arbeitgeber VW nach Schottland versetzt."

Jetzt ist er zwar wieder zurück. Aber ob er beim FCM trainieren kann, wird Mittwoch abgesprochen.

Die Nr. 3, Arne Habeney (23), ist auch nicht richtig fit. Kallnik: "Nach einer Verletzung hat er Rückstand." Wie löst der FCM das Problem? 

Bild 9.9.

FCM 0:1! Dreyer sorgte
wieder für Derby-Pleite

Von OLAF SCHOLZ

Die Serie ist gerissen! Der 1. FC Magdeburg kassierte mit dem 0:1 im Derby bei Anhalt Dessau die erste Pleite der Saison.

Die rund 1500 FCM-Fans unter den 1804 hatten das Paul-Greifzu-Stadion zu einem Heimspiel gemacht. So legte der FCM auch los. Aber Anhalt hielt dicht. Und dann schlug plötzlich der „blau-weiße Albtraum“ wieder zu...

Schon vor zwei Jahren hatte „Knipser“ Sven Dreyer beide Tore zu Dessaus 2:1-Heimsieg gegen den FCM gemacht. Diesmal versenkte er in der 38. Minute


aus zehn Metern zum Siegtor. Zuvor war Torwart Jan Burmeister unter einer Stefke-Ecke durchgesegelt...

Kurz vor Schluss rannte Burmeister seinen Libero Kallnik über den Haufen. Der war kurz weg, blieb draußen. In der Nachspielzeit zog Unglücksrabe Burmeister dann noch gegen Stefke die Notbremse. Rote Karte.

Nicht fassen konnte Martin Hoffmann, was seine Truppe an Chancen versiebte. Der FCM-Trainer: „Wir hatten heute keinen Dreyer.“

Der „Knipser“ rettete Dessau den Dusel-Sieg... 

 

 

"Feind"-sender MZ freut sich am 9.09.:

FC Anhalt Dessau

 

Dreyer steht goldrichtig

Club-Torjäger entscheidet Landesderby

Dessau/MZ. Ein weiteres reguläres Tor in dieser Partie sollten die 1 804 Fans nicht mehr sehen. Magdeburgs Trainer Martin Hoffmann saß dann nach dem Match auch mit süß-saurer Miene in der Pressekonferenz. "Unser Manko war: Wir hatten keinen Dreyer", meinte der Ex-Nationalspieler. Sein Kollege auf der Anhalt-Bank, Andrej Murawiew, hingegen schien nach dem Abpfiff um Jahre gealtert. "Im Training klappt es, und im Spiel scheinen die Jungs alles wieder vergessen zu haben", schüttelte der Russe den Kopf.

93 Minuten verfolgte er von der Seitenlinie aus, wie sich seine Elf gegen die zeitig attackierenden und ein hohes Tempo vorlegenden Gäste zur Wehr setzte. Spielerisch konnten die Dessauer den Blau-Weißen nicht das Wasser reichen, aber kämpferisch hielten sie dagegen. Vor allem Manndecker Daniel Kurth, der fast alle seine Zweikämpfe gewann, wusste zu überzeugen. Zum Glück für die Hausherren konnten die FCM-Kicker mit ihren Chancen nichts anzufangen. Zu ungenau und unkonzentriert waren sie im Abschluss. Viele der Schussversuche aus dem Rückraum drangen erst gar nicht bis zu Anhalt-Keeper Stefan Spielau vor, sondern blieben in der vielbeinigen Dessauer Abwehr hängen oder wurden geblockt.

Der FCA antwortete selten mit gleichwertigen Chancen, stattdessen arbeiteten die Abwehrspieler im Akkord und warteten vergebens auf spürbare Entlastung. "Es war ein glücklicher Sieg, ein Arbeitserfolg", resümierte Murawiew.

Magdeburg diktierte über weite Strecken der Partie das Geschehen, warteten mit Schnelligkeitsvorteilen auf, erwies sich als athletischer - nur nutzte das den Hoffmann-Schützlingen nichts. Dessau spielte effektiv, ohne Hast, und überstand die brenzlichsten Situationen in der Deckung wie kurz vor dem Ende, als der FCM gleich mehrfach in Folge zu Schussversuchen ansetzte, ohne Schaden zu nehmen. Die FCA-Möglichkeiten waren an einer Hand abzuzählen, die beste vergab Kapitän Sören Westphal, als er bei einem Konter freistehend an FCM-Schlussmann Jan Burmeister scheiterte.

Der Magdeburger Torwart zog später in der dreiminütigen Verlängerung gegen den durchgebrochenen Ladislav Stefke die Notbremse und musste vorzeitig zum duschen. Magdeburg war da schon nur noch zu zehnt, da das Wechselkontingent bereits erschöpft war, Libero Mario Kallnik aber nach einem Zusammenprall mit Westphal nicht mehr weiterspielen konnte.

FC Anhalt Dessau: Spielau - Westendorf, Kurth, Cervienka, Grosche, Westphal, Strokosch (58. Gerstmann), Baasch (21. Duga), Stefke, Schönitz (70. Gallytzky), Dreyer

Bild 07.09.02

Spaßvogel Kreibich 
bekommt jetzt Feuer

 

Von OLAF SCHOLZ

Morgen muss der FCM im Oberliga - Landesderby beim finanziell schwer angeschlagenen FC Anhalt Dessau ran. Klar, die Truppe von Martin Hoffmann will auch im Paul - Greifzu - Stadion ungeschlagen bleiben.
Der Trainer: "Dessau ist ein heißes Pflaster. Entscheidend wird sein, wie meine Spieler das Benefizspiel gegen Borussia Dortmund


(2:5,d.R.) verarbeitet haben."
Gegen den Meister ließ sich Timm Kreibich (22) für sein Tor zum 2:3 feiern. "Da hat Dortmunds Abwehr gepennt. Mit der Pieke habe ich den reingemacht", witzelte der Mittelfeld-Mann.
Vor der Saison wäre er beinahe in Dessau Doch Anhalt konnte seine Wünsche nicht erfüllen. So ist er weiter ein wichtiger Spieler 



beim FCM. Aber Timm muss noch viel lernen.
Von Kapitän Mario Kallnik bekommt Kreibich Feuer: "Timm hat sehr gutes Potential. Ist schnell, schlussstark. Bei ihm ist der Kopf das Problem. Er muss öfter noch an Fußball denken. Timm ist ein flapsiger Typ, der seine Späßchen macht. Leider fehlt dann die Konzentration." Also, mehr denken... 



MZ 06.09.02

Dessau hofft auf den zweiten Heimsieg

FC Anhalt empfängt am Sonntag Magdeburg - Kepczynski fehlt weiter


Dessau/MZ. Der Club gewann die Partie zwar 2:0, doch das Ergebnis sagt nur wenig darüber aus, wie überlegen die Dessauer beim Landesklasse-Vertreter aufgespielt hatten. "Neunzig Minuten Spiel auf ein Tor", beobachtete Garstecki. Doch auf dem Spielberichtsbogen wurden am Ende nur hinter den Namen Westendorf (15.) und Schönitz (60.) Tore vermerkt. "Na klar hätten wir höher gewinnen müssen. Aber die Chancenverwertung mal ausgenommen bin ich mit unserer Leistung sehr zufrieden", meinte Anhalt-Coach Andrej Murawiew, "genau die richtige Einstimmung für den Sonntag."
Dann nämlich erwartet der FC Anhalt Dessau (Anpfiff: 14 Uhr) am 5. Spieltag der Fußball-Oberliga den 1. FC Magdeburg im Paul-Greifzu-Stadion. Eine Partie, die sich der Coach unter besseren Vorzeichen gewünscht hätte. "Das ganze Theater der letzten Tage produziert nun einmal nicht das allerbeste Training", gibt Murawiew zu. Dazu drückt den Trainer das eigentlich schon gelöste Torwart-Problem erneut. Nachdem Neuzugang Zbigniew Kepczynski in zweiter Instanz vom Fußball-Verbandsgericht des Landes eigentlich seine sofortige Spielberechtigung erhalten sollte, blieb diese doch aus. Der Grund: Der Fußballverband Sachsen-Anhalt legte Revision gegen die Entscheidung ein - warum dies geschah, dazu wollte sich der Verband mit Hinweis auf ein schwebendes Verfahren nicht äußern. So steht Murawiew auch gegen Magdeburg nur ein Oberliga-erfahrener Torhüter zur Verfügung, der aber momentan kaum im Training steht. Arbeitsbedingt musste Stefan Spielau in dieser Woche auf nahezu alle Einheiten verzichten. "Das ist keine gute Situation", so der Cheftrainer.
Trotzdem stapelt der Trainer nicht tief und verlangt gegen Magdeburg den zweiten Heimsieg der Saison. "Ein Punkt wäre für uns sicher zu wenig." Murawiew hat Respekt vorm Gegner. "Das sind junge, hungrige Spieler, die in dieser Saison noch ungeschlagen sind. Das gibt Selbstvertrauen."
Sieben Punkte aus drei Spielen haben die Magdeburger bisher gesammelt. Der nach dem Zwangsabstieg völlig neu formierten Mannschaft gelang ein hervorragender Start in die Saison. Den FC Anhalt dagegen könnte eine Niederlage für längere Zeit in untere Regionen der Tabelle befördern, immerhin warten mit dem HFC, dem VfB Leipzig und Jena in den kommenden Wochen schwere Aufgaben.
"Das Spiel wird richtungsweisend", sagt Murawiew, der auf der rechten Seite Eike Strokosch statt Kevin Gerstmann das Vertrauen schenken will. Außer den verletzten Hildebrandt und Jeckel stehen Murawiew alle Spieler zur Verfügung. "Es wird nicht einfach, eine echte Herausforderung."

Bild 06.09.02

Kapitän Kallnik:
Unsere Fans 
sind einmalig

 

Von OLAF SCHOLZ

"Es war eine rund um gelungene Veranstaltung", sagte Michael Zorc. "Wir sind froh, dass wir als Borussia Dortmund auch einen Beitrag zur finanziellen Hilfe für die Flutopfer leisten konnten."
Dem BVB-Sportdirektor hatte das Benefizspiel gegen den 1. FC Magdeburg (5:2) genauso viel Spaß gemacht, wie den 10400 Fans im Ernst-Grube-Stadion.



Und für die Gemeinde Gübs bei Magdeburg sowie Matthias Sammers Heimatstadt Dresden wurden jeweils 65000 Euro eingespielt. Das war das wichtige Ergebnis.

Nationalspieler Christian Wörns freute sich über die Super Stimmung: "Das Spiel hat richtig Spaß gemacht. Wenn man dann damit noch vielen Menschen helfen kann, ist es doppelt



schön."
Viele FCM-Jungs hatten beim Katastrophen-Einsatz auch Sandsäcke geschleppt. Beim Benefizspiel kämpften sie als Dankeschön für die vielen anderen Helfer.
Kapitän Mario Kallnik: "Die Zuschauer sind einmalig. Ich denke, wir haben ihnen mit dem Spiel auch etwas zurückgegeben."
Die Hilfsbereitschaft ebbt nicht ab. 

 

Bild 05.09.02

FCM jubelt: Zwei Tore
gegen Meister Dortmund

Jubel bei Benny Woitha: Der 22jährige aus dem Magdeburger Nachwuchs 
vernaschte erst Wörns und schoss das 1:0

Von OLAF SCHOLZ

Einmal Nationalspieler Christian Wörns vernaschen – für Magdeburgs Benny Woitha wurde der Traum gestern wahr. Beim Benefizspiel der Borussia gegen den FCM tanzte der 22-jährige Magdeburger den Dortmunder Abwehrspieler aus, hämmerte vor 10400 Fans zum 1:0 ein.
Woitha: „Einfach klasse, gegen die Profis einmal spielen zu dürfen.“

Auch Tim Kreibich gelang dieses Kunststück. Der Linksfuß traf zum 2:3. Endstand 2:5. Die Dortmunder Tore erzielten Herrlich (3), Gambino und Madouni.

Viel wichtiger: 65 000 Euro kamen in die Kasse, BVB-Sponsor „e-on“ verdoppelte auf 130 000 Euro.

Trainer Matthias Sammer (wurde vorher von Trainer-Legende Heinz Krügel umarmt): „Die Gelder gehen zu einen Teil an den Magdeburger Vorort Gübs, zum anderen an meine Heimatstadt Dresden. Es war ein Herzenswunsch, zu helfen.“


Flachs bekam Schiri Bernd Heynemann zu hören, der für die CDU kandidiert. Dortmunds Stefan Reuter: „Deine Birne haben wir bei der Anfahrt auf Hunderten Plakaten gesehen...“

Bild 31.08.02

Nanu?Hoffmann
warnt FCM vorm
Tabellenletzten


Ungeschlagen und ohne Gegentor fährt der 1. FC Magdeburg heute nach Chemnitz. Der VfB dagegen pfeift auf dem letzten Loch. Platz 18, nur ein Tor geschossen, null Punkte auf dem Konto. Mit Andre´ Krasselt wurde jetzt auch noch der erfolgreichste Stürmer gekündigt.

Scheinbar beste Chancen für einen Auswärtssieg der Magdeburger. Doch Trainer Martin Hoffmann will davon nichts wissen. Er warnt sein Team: „Die Probleme von Chemnitz machen die Aufgabe für uns nicht leichter, Solche Mannschaften sind gefährlicher als Truppen, die sich sicher fühlen.“

Zumal Hoffmann seine Abwehr auf einer Position ändern muss: „Marcel Probst fällt mit einem Muskelfaserriss zu 99 Prozent aus. Für ihn bietet sich Christian Ufrecht an. Ich bin überzeugt, dass er seine Aufgabe lösen kann.“                           os

Bild 30.08.02:

FCM: Morgen
in Chemnitz
nächster Sieg?


Das Fußball-Barometer beim 1. FC Magdeburg steht auf Hoch. Und das soll so bleiben. Die Chancen stehen nicht schlecht.

Morgen (14 Uhr) spielt der ungeschlagene 1. FCM beim punktlosen Letzten VfB Chemnitz. Angst haben die Sachsen Trainer Martin Hoffmann bei der Spielbeobachtung nicht eingejagt. „Wir haben die Chance, da zu gewinnen“, sagt der Coach.

Der FCM reist mit viel Selbstvertrauen im Gepäck nach Chemnitz. Hoffmann: „Die Jungs haben in den ersten Spielen gesehen, dass sie in der Oberliga mithalten können.“ Mit einer Riesen-Portion Herz wird der FCM auch beim Schlusslicht um den Sieg kämpfen.

Kapitän Mario Kallnik lässt keinen abheben. Er weiß: Überheblich können wir gegen jeden verlieren. Mit Kameradschaft und Willen gegen jeden gewinnen.“       os

 

 

 

Danke Ulla