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PRESSE-BLICK

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Magdeburg

               

1.FC Magdeburg

 

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-Volksstimme Magdeburg-, derzeit FCM-freundlich, fast täglich aktuell ab 0.15 Uhr :  hier entlang

Volksstimme Magdeburg, 27.01.:

1. FC Magdeburg

Schmeißer mit erstem
Treffer für den Club

Von Uwe Tiedemann


Magdeburg.
Zum Abschluss seiner Vorbereitungsphase auf die am 2. Februar beginnende Rückrunde kam Fußball-Oberligist 1. FC Magdeburg gestern beim Landesklasse-Vertreter Kali Wolmirstedt zu einem 3:0 (2:0)-Erfolg.

Auf dem schwer bespielbaren Platz in Wolmirstedt fand der Club nur selten seinen Rhythmus, offenbarte zahlreiche spielerische Mängel. Co-Trainer Frank Windelband kritisierte: "Mit der Leistung konnte man nicht zufrieden sein. Es gab wenig positive Dinge. Allerdings darf mann nicht vergessen, dass die Jungs eine harte Trainingswoche hinter sich hatten und ihnen vom Freitagabend noch das Hallenturnier um den Kroschke-Cup in den Knochen steckte. Da fehlte die Frische." Der FCM hatte sich hier nach mäßigem Auftakt kontinuierlich gesteigert, zog ins Finale ein und scheiterte gegen die starken Amateure des VfL Wolfsburg erst im Neun-Meter-Schießen mit 2:4.


Nach einem Freistoß von Kreibich ging der Club in Wolmirstedt durch Schmeißer per Kopf in Führung - der erste Treffer des Neuzugangs aus Hoyerswerda (25.). Die schönste Aktion der gesamten Partie führte, so Windelband, noch vor der Pause zum zweiten Tor. Nach gelungenem Doppelpass mit Müller drosch Woitha das Leder aus 20 Metern in die Maschen. Nach dem Wechsel gelang dem FCM durch Kreibich lediglich noch das 3:0.

In dieser Woche steht dosiertes Training auf dem Programm; der morgige Dienstag ist komplett frei. Verzichten muss der FCM in nächster Zeit auf Michael Kullat (Außenbandanriss), Marcel Probst (Bänderdehnung) und für das erste Rückrundenspiel gegen Sondershausen auch auf den gelb-rot-gesperrten Nico Dürstel.

FCM: Burmeister - Kallnik, Bengs, Uffrecht (70. M. Hirschelmann), Kühne (65. Stary), Eschholz (83. Knorr), Müller (65. Brassart), Kreibich, Woitha, Schmeißer (46. Holze), Schulz (46. Banser)

Tore: 0:1 Schmeißer (25.), 0:2 Woitha (32.), 0:3 Kreibich (50.)

Volksstimme Magdeburg, 25.01.:

III. Hallenfußballturnier um „Kroschke-Cup“

Amateure des VfL Wolfsburg vom
Neunmeterpunkt erfolgreich

Tolle Stimmung herrschte gestern Abend bei der dritten Auflage des Hallenfußballturniers um den „Kroschke-Cup“. Vor gut 1100 Zuschauern in der altehrwürdigen Gieselerhalle boten die acht Teams, unter ihnen die Oberligisten 1. FC Magdeburg und VfL Wolfsburg (Amateure), teilweise tolle Hallenkost.


Von Roland Schulz
und Hans-Joachim Malli

 

Stadtfeld. Nachdem die Cheerleader der „Guardian Angels“ die Stimmung ein erstes Mal kräftig angeheizt hatten, gab es gleich die ersten Favoritenstürze in den beiden Auftaktspielen des Abends.

Titelverteidiger 1. FC Magdeburg kassierte gegen Vorjahresfinalist MSV Börde eine überraschende 2:4-Niederlage. „Steppke“ Rau schoss dabei das erste Turnier-Tor. Auch Gastgeber MSV 90 Preussen erwischte es gleich zu Beginn kalt, unterlag dem VfB Ottersleben mit 0:2.

Im späteren Turnierverlauf blieben weitere Überraschungen nicht aus, so dass nach Abschluss der Vorrundenspiele neben den beiden favorisierten Oberligisten mit dem SV Arminia und dem VfB Ottersleben zwei Landesklasseteams in die Vorschlussrunde einzogen. Die hatten dann aber in den Überkreuzvergleichen keine Chance. Der FCM setzte sich souverän mit 5:0 gegen Ottersleben durch, Bengs traf hier allein dreimal. Wolfsburgs Amateure ließen Arminia beim 4:0 keine Chance.

In einem Einlagespiel zwischen der FCM-Traditions-Elf und den SCM-Oldies siegten die Handballer durch drei Tore von Jens Fiedler mit 3:1.

Nachdem sich Ottersleben im Neunmeterschießen um Platz drei mit 3:1 durchgesetzt hatte, trafen im Finale Lokalmatador FCM und die Amateure des VfL Wolfsburg aufeinander. Nach zwölf Minuten regulärer Spielzeit hieß es 1:1 (FCM-Tor: Kapitän Mario Kallnik). Im Neunmeterschießen behauptete sich dann der Gast von der Aller mit 3:1, gewann den Kroschke-Cup 2003.


Bild, 25.01.:

FCM: Neuer Ärger! 
Brandenburg will Geld für Schmeißer

Weiter Ärger für den FC Magdeburg: Noch immer ist Stürmer Andre´ Schmeißer (22) nicht spielberechtigt für die Oberliga.
Sachsens Fußballverband erteilte keine Freigabe für den Ex-Hoyerswerdaer. Weil laut neuer DFB-Spielordnung ab 1. 11. 2002 eine Kündigung im staatlichen Gerichtsverfahren bestätigt werden muss. Und die fehlt.
Schmeißer kann dem FCM sogar noch teuer werden. Weil der Stürmer im Sommer 2002 von Brandenburg-Süd nach Hoyerswerda gewechselt war. Auch ohne Zustimmung der Brandenburger.

BILD erfuhr: Der neue Verein , also der FCM, muss auch die Aufwandsentschädigung für diesen nicht genehmigten Wechsel zahlen. FCM-Geschäftsführer Manfred Zapf stockt der Atem: „Die Forderungen liegen vor. Daran wird gearbeitet. Ob es mit der Freigabe für den Rückrundenstart klappt, kann ich nicht sagen...“            os

Volksstimme Ohrekreis/Magdeburg, 24.01.03:

Zeitplan
III. Kroschke-Cup

 

15.30 Uhr:  Beginn Kartenverkauf

16.00 Uhr:  Einlass

 

16.55 Uhr:  Eröffnung durch Klaus Kroschke und OB Lutz Trümper

 

17.00 Uhr:  1. FCM – MSV Börde

 

17.15 Uhr:  Preussen – Ottersleben

 

17.30 Uhr:  SV Arminia – FSV 1895

 

17.45 Uhr:  Wolfsburg - Handwerk

 

18.00 Uhr:  Guardian Angels

 

18.05 Uhr:  SV Arminia – FSV 1895

18.20 Uhr:  Preussen – Wolfsburg
 

18.35 Uhr:  SV Arminia – MSV Börde

18.50 Uhr:  Ottersleben – Handwerk

 

19.50 Uhr:  Einlagespiel G-Junioren    MSV Preussen – Arminia

19.20 Uhr:  Steps Dance Center

 

19.35 Uhr : 1. FCM – SV Arminia

 

19.50 Uhr:  Wolfsburg – Ottersleben

 

20.05 Uhr:  FSV 1895 – MSV Börde

 

20.20 Uhr:  Preussen – Handwerk

 

20.35 Uhr:  Einlagespiel All-Stars SCM – 1. FCM

21.00 Uhr:  Sieger A – Zweiter B

 

21.15 Uhr:  Sieger B – Zweiter A

 

21.30 Uhr:  Guardian Angels

 

21.45 Uhr:  Neunmeterschießen um Platz drei

 

22.00 Uhr:  Endspiel

 

22.30 Uhr:  Siegerehrung

 

Fußball-Testspiel

Der FCM läuft mit der
„vollen Kapelle“ auf

Kali Wolmirstedt -
1. FC Magdeburg

Wolmirstedt (hm/chb). Für die Wolmirstedter Landesklassenkicker ist es wohl das „Spiel des Jahres“. Am Sonntag um 13.30 Uhr stellt sich der Oberligist 1. FC Magdeburg bei einem Freundschaftsspiel im „Stadion der Freundschaft“ vor. Die Gäste haben zugesichert, dass sie mit der „vollen Kapelle“ auflaufen werden. Karten für die Begegnung sind noch an der Tageskasse zu bekommen.

Das Duell Wolmirstedt gegen Magdeburg hat eine alte Tradition. In den 60-er Jahren hieß die Partie Einheit Wolmirstedt gegen SC Aufbau Magdeburg. Die Gastgeber führten mit 2:0 zur Halbzeit,

um dann noch 2:4 zu verlieren. Die Gäste wurden seinerzeit mit Kapitän Hirschmann DDR-Pokalsieger. 1968 standen sich beide Teams im Pokal gegenüber. Die Partie gewannen die Elbestädter diesmal deutlich mit 7:1.

Im Jahr 1975 sahen 4150 Zuschauer die Begegnung Kali Wolmirstedt gegen den 1. FC Magdeburg. Der Europapokalsieger setzte erstmals den Rostocker Achim Streich und alle zehn Nationalspieler ein, dennoch kam die Truppe von Heinz Krügel über ein 2:2-Unentschieden nicht hinaus. Am Sonntag sind die Gäste erneut favorisiert. Die Gastgeber wollen ein achtbares Ergebnis erreichen.

Bild, 18.01.03:

FCM & Stendal holen
Schwung für die Rückrunde

Die Rückrunden-Vorbereitung geht für die Oberligisten FC Magdeburg und Lok Altmark Stendal in die entscheidende Phase.

Die Magdeburger testen heute (14 Uhr) am Schwarzen Weg gegen Liga-Konkurrent Brandenburg Süd. FCM-Kapitän Mario Kallnik (28): „Brandenburg hat eine sehr erfahrene und zweikampfstarke Truppe, die guten Kombinations-Fußball bietet. Dennoch bin ich sicher, dass wir als Sieger vom Platz gehen.“ Trainer Martin Hoffmann schickt seine Stammelf auf den Platz. Zuletzt hatte er viel probiert und gewechselt.

Auch Oberligist Lok Altmark Stendal möchte sich den letzten Schliff holen, spielt heute (14 Uhr) gegen Fünftligist Magdeburger Preussen am Hölzchen.

Trainer Roland Zahn kann allerdings erneut nicht seine Wunschelf aufbieten. Marscheider, Krüger, Schönke, Zahn, und Hochmüller sind verletzt, Winkelmann und Gottwald haben Grippe. Zu allem Pech fehlt auch noch Routinier Mike Klenge. Der 34-Jährige Libero hat bis kurz vor dem Punktspielstart Urlaub bekommen...

Volksstimme 16.01.03:

Forsche Töne vom Präsidenten des 1. FC Magdeburg

Tiedge: Nicht auf halbem Wege stehenbleiben

Von Uwe Tiedemann

Magdeburg.
Beim Fußball-Oberligisten  1. FC Magdeburg gab Übergangspräsident Bernd Tiedge gestern mit ungewohnt deutlichen Worten einen Einblick in die Zukunftsplanung des Vereins und wehrte sich gleichzeitig gegen Vorwürfe, der Club würde nach überstandener Insolvenz zu zögerlich vorgehen…

„Ich könnte mich ja hinstellen und hinaus posaunen, dass Magdeburg in der 2. Liga spielt, wenn ich 60 bin. Aber das tue ich nicht. Visionen gehören zwar dazu, aber jedem Verein, der erfolgreich sein will, muss die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit vor der sportlichen stehen. Nur so sind höhere Aufgaben realisierbar. Wer es umgekehrt macht, hat

auf Sand gebaut und steht irgendwann vor einem Scherbenhaufen“, betonte der 53-jährige Rechtsanwalt aus Wanzleben und kam dann auf das zweiteilige Projekt (mit wirtschaftlicher und sportlicher Komponente) zu sprechen, das derzeit auf eigenen Erfahrungen basierend vom Präsidium erarbeitet und auf einer Pressekonferenz im Februar vorgestellt wird: „Wir haben uns statt drei inzwischen auf ein Konzept über sechs Jahre verständigt. Denn wir wollen nicht auf halbem Wege stehenbleiben.  Das ist mit Magdeburg nicht zu machen.“

Ziel soll es sein, etappenweise voranzukommen und dann mittelfristig zumindest in die Regionalliga aufzusteigen. „Das hängt natürlich auch mit

einem neuen Stadion zusammen. Wenn wir eines haben wollen, darf man nicht zu lange in der Oberliga rumdümpeln. Das wäre ja ein krasser Widerspruch“, hob der Club-Chef hervor.

Ob die Zukunft mit oder ohne Tiedge gestaltet wird, ließ der Betroffene auch gestern offen. Äußerungen wie „Ich werde dem Verein ganz sicher in anderer Tätigkeit treu bleiben“ machen aber ziemlich deutlich, dass er eine Funktion beim FCM anstrebt. Vielleicht ja die des Geschäftsführers, die Tiedge bereits zwischen 1991 und 1995 eingenommen hatte…

Heute steht für ihn erneut ein wichtiger Termin in seinem Notizbuch. „Mit etwa der Hälfte der Spieler, mit denen wir auch weiterhin zusammen arbeiten wollen, führen wir Vertragsverhandlungen.

Die zweite Hälfte ist dann nächste Woche dran. Mit den Unterschriften warten wir allerdings, bis das Insolvenzverfahren definitiv abgeschlossen ist“, so Tiedge, der auch in Sachen Hauptsponsor gerne vorankommen möchte: „Ich verstehe deren Haltung durchaus, sich erst dann zu erkennen zu geben, wenn die Insolvenz endgültig zu den Akten gelegt ist. So war es ja auch abgesprochen. Vielleicht geht es aber doch etwas eher…“

In diesem Zusammenhang erinnerte Tiedge auch an das Versprechen kleinerer Geldgeber, die den FCM unterstützen wollten, wenn der seine größte Vereinskrise überwunden hat: „Ich hoffen sehr, sie stehen zu ihrem Wort und helfen uns jetzt.“


1. FC Magdeburg

5:1 im Test gegen VfB Ottersleben

Magdeburg (ab/kk) In einem Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde bezwang Fußball-Oberligist 1. FC Magdeburg am gestrigen Abend auf dem Sportplatz am Schwarzen Weg den Landesligisten VfB Ottersleben mit 5:1 (2:1). Kreibich (21. Minute), Banser (30.), Schulz (61. und 77.) und Brassart (63.) trafen für den Club. Das Ehrentor für Ottersleben erzielte Jordan (41.). „Es war zwar der erwartete Sieg, doch die Leistung meiner Mannschaft war nicht gerade das Gelbe vom Ei. Ottersleben hat uns mit Zweikampfstärke und Biss das Leben schwer gemacht“, meinte FCM-Coach Martin Hoffmann.

Ihr nächstes Übungsspiel absolvieren die Schützlinge von Hoffmann am kommenden Sonnabend ebenfalls am Schwarzen Weg. Gegner ist ab 14 Uhr der Oberligist Brandenburg-Süd.

Volksstimme Schönebeck 13.01.03:

Calbe (fei) - Im ersten Vorbereitungsspiel auf die zweite Halbserie der Verbandsligasaison Sachsen-Anhalts traf die TSG Calbe am vergangenen Sonnabend bei winterlichen Temperaturen auf die von Sympathieträger Martin Hoffmann trainierte Elf des 1. FC Magdeburg.

TSG Calbe - 1. FC Magdeburg 0:4 (0:2)
Da der Hegersportplatz in Calbe komplett den Hochwasserfluten weichen musste, fand das mit Spannung erwartete Testspiel auf der Sportanlage des Schönebecker SC in der Stadionstraße statt.
Über 350 Zuschauer sahen auf schneebedecktem glatten Geläuf von Beginn an eine recht flotte Partie, in der erwartungsgemäß zunächst der Oberligist aus der Landeshauptstadt Regie führte.
Das 1:0 für den 1.FCM in der 10. Minute entsprang einer urwüchsigen Einzelleistung des Neuzugangs A. Schmeißer (Hoyerswerda), der sich über den linken Flügel durchtankte und S. Schulz maßgenau bediente. Bereits zwei Minuten später war K. Kühne per Kopfball erneut für den Traditionsklub erfolgreich.
Erst nach diesem Treffer kam die TSG besser ins Spiel und erarbeitete sich zwei, drei Möglichkeiten der besseren Art. Sowohl der sehr agile und pfeilschnelle M. Hoffmann, als auch R. Schulze, schlossen jedoch ihre Konter nicht zielstrebig genug ab.
Der Gast aus Magdeburg dominierte insgesamt zwar recht deutlich, reagierte häufig auch gedanklich schneller, doch bewies vornehmlich die Defensivabteilung der Saalestädter in vielen Situationen Augenmaß und Übersicht.
Vor allem C. Harant machte trotz der Bodenverhältnisse einen recht sicheren Eindruck, fischte A. Schmeißer in der 42. Minute sogar eine hundertprozentige Gelegenheit vom Fuß.
In der Halbzeitpause der äußerst fairen und durch das Schiedsrichtergespann umsichtig geleiteten Begegnung, wechselte der 1. FCM von A bis Z aus, schickte also elf frische Spieler ins Geschehen. Dennoch hielt Calbe mit Kampfkraft und Einsatzwillen, aber auch mit einigen klugen Stafetten das Spiel offen und hätte bei etwas mehr Übersicht von Schulze und Bittersmann sogar den Anschlusstreffer erzielen können.
In der 63. Spielminute traf so S. Prosovsky mit einem geschickten Heber ins lange Eck zum 3:0 für den Tabellenachten der Oberliga Staffel-Süd, ehe B. Holze per Freistoß den Endstand zum 4:0 (89.) herstellte.

Ein besonderer Dank der Abteilungsleitung Fußball der TSG Calbe geht von dieser Stelle aus an die Stadtverwaltung Schönebeck für die unbürokratische Bereitstellung der Sportanlage sowie an die SSC-Crew um Organisator Peter Wippich.

TSG Calbe spielte mit: C. Harant, M. Hoffmann, M. Fiedler, S. Noack, Z. Villin, M. Würlich (70. Minute. S. Lenhart), K. Lindner, R. Schulze, C. Brehmer (45. Minute D. Schwan), M. Bittersmann, D. Rothe

Torfolge: 0:1 S. Schulz (10.), 0:2 K. Kühne (12.), 0:3 S. Prosovsky (63.), 0:4 B. Holze (89.)   

 Volksstimme, 10.01.03:

1. FC Magdeburg

Hoffmann baut auf Neuling Schmeißer

Mit dem ersten Vorbereitungsspiel beim Verbandsliga- Elften TSG Calbe (die Partie am morgigen Sonnabend, 14 Uhr, wurde witterungs-
bedingt nach Schönebeck, Stadion-
straße, verlegt) läutet Fußball-Oberligist 
1. FC Magdeburg die Rückrunde der Saison 2002/2003 ein.


Von Uwe Tiedemann

Magdeburg. Seit dem 3. Januar hat Trainer Martin Hoffmann seine Truppe wieder beisammen und bescheinigt ihr, „sehr eifrig bei der Sache zu sein“. Die Spieler, so spürt der Coach, wollen sich von Beginn an für einen der begehrten Stammplätze empfehlen. Weil zunächst viel im Ausdauerbereich und wenig mit dem Ball 

gearbeitet wird, hielten sich die Probleme mit den schlechten Platzverhältnissen in Grenzen.

Hoffmann betrachtet die derzeitigen Verhältnisse mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „So wie es aussieht, werden wir beim ersten Rückrundenspiel am 2. Februar gegen Sondershausen ähnliche Bedingungen vorfinden. Insofern ist es  von Vorteil, wenn man auf solchem Boden Ausreichend trainiert und einige Testspiele bestritten hat. Auf der anderen Seite mache ich keinen Hehl daraus, dass ich gerne in ein Trainingslager in wärmere Gefilde gefahren wäre. Auch für den Zusammenhalt innerhalb einer Mannschaft ist so etwas immer von

Vorteil, wenngleich bei uns aus beruflichen  Gründen einige gefehlt hätten.“ Was den Kader insgesamt angeht, so steht Hoffmann in der Rückserie sogar ein Spieler mehr zur Verfügung – Andre Schmeißer kam aus Hoyerswerda. „Ich hatte ihn schon länger auf der Liste. Gerade während seiner Zeit in Brandenburg war er ein torgefährlicher Stürmer. Und genau so einen brauchen wir, denn unsere Angreifer sind derzeit noch nicht in der Lage, konstant ihre Treffer zu erzielen“, erläuterte der Chefcoach, der fest davon ausgeht, dass der Ablösestreit zwischen beiden Vereinen bald erledigt ist (Volksstimme 

berichtete) einsetzen kann und er den 21-Jährigen  Weitere Verstärkungen, das unterstrich Hoffmann aber auch, wird es nicht geben. Junioren-Auswahlspieler Steve Müller (17) absolvierte zwar die Vorbereitung mit, soll anschließend aber wieder ins Team der A-Jugend zurückkehren.

Hoffmanns größter Wunsch für das zweite Halbjahr ist, so schnell wie möglich die 40 Punkte für den sicheren Klassenerhalt zu erreichen. 25 sind es bereits – da dürfte eigentlich nicht mehr viel anbrennen, oder? Der Trainer will sich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, gibt aber zu, dass ein einstelliger Tabellenplatz durchaus

realistisch wäre. Was den Titelkampf anbetrifft, glaubt er an einen Zweikampf zwischen Carl Zeiss Jena und dem VfB Leipzig.

Seine Vertragsverlängerung betrachtet Hoffmann im Übrigen als reine Formsache: „Nächste Woche beginnen die Gespräche mit den Spielern. Im Zuge dessen wird diese Angelegenheit parallel mit erledigt.“ Interessant wäre natürlich zu erfahren, mit welchen Akteuren der Chefcoach für die weitere Zukunft plant und mit welchen nicht. Doch da gibt er sich wortkarg: “ Das Präsidium weiß Bescheid, es ist alles soweit abgestimmt, aber Namen werde ich zu diesem Zeitpunkt in der Öffentlichkeit nicht nennen.“

Volksstimme, 09.01.03:

Volksstimme
präsentiert

 

III. Kroschke-Cup 

Am 16. Januar beginnt
der Kartenverkauf

Von Roland Schulz                           


Stadtfeld.
Für das am 24. Januar stattfindende III. Hallenfußball-Turnier um den „Kroschke-Cup“ in der Magdeburger Hermann-Gieseler-Halle beginnt am 16. Januar der Kartenvorverkauf im Volksstimme-Service-Center, beim MSV 90 Preussen und bei Kroschke-Design.

„Dies ist zunächst die wichtige Mitteilung an die Fußballfans der Stadt und Umgebung“, war gestern Abend von Heiner Laugisch vom Namensgeber Kroschke zu erfahren. Der oberste Org-Stab, dem neben Laugisch noch Fördervereins-Vorsitzender Frank Thäger und Dennis Fuchs angehören, tagte gestern Abend, um die letzten wichtigen Punkte abzusprechen.

Bereits am vergangenen Sonnabend wurden im Rahmen der Hallenstadtmeisterschaften im Fußball die beiden Vorrundengruppen ausgelost. Demnach spielt Oberligist FCM in der Gruppe A mit dem SV Arminia, dem Fermersleber

SV und dem MSV Börde. In der Gruppe B stehen sich Gastgeber Preussen, die Amateure des Bundesligisten VfL Wolfsburg, die SG Handwerk und der VfB Ottersleben gegenüber.

Die Magdeburger Teams bereiten sich unterschiedlich auf diesen Höhepunkt vor. Während die Preussen, der MSV Börde, die Arminen und der VfB Ottersleben im Vorfeld des Kroschke-Cups bereits bei mehreren Hallenturnieren ihre Visitenkarte abgegeben, haben die Kicker des Fermersleber SV nur den „Kroschke-Cup“ als einzigen Hallenkick auf dem Programm. „Wir werden uns aber sehr gründlich vorbereiten“, verweist FSV-Trainer Hammes auf mehrere Einheiten in der Bördelandhalle und der Halle der Freundschaft.

Gastgeber MSV Preussen startet allein noch dreimal in der Halle. So am 10. Januar in Halle und Burg sowie einen Tag später in Parey. Hier trifft man u.a. auch auf Landesligist MSV Börde und Landesklasse-Spitzenreiter VfB Ottersleben.

Bild Magdeburg - Kurzmeldungen:

1. FC Magdeburg - Am 3. Januar ist Trainingsstart. Einen Tag später beim Super-Regio-Cup in der Sachsenarena Riesa spielt der Oberligist mit Titelverteidiger Erzgebirge Aue, Rot-Weiß Erfurt und dem Dresdner SC in einer Gruppe. 1. FC Magdeburg - Bei der Vorbereitung auf die Rückrunde soll auch Stürmer Andre Schmeißer (22) mitmachen. Doch plötzlich macht sein bisheriger Verein (Lausitz Hoyerswerda) Hickhack um die Freigabe...

Volksstimme, 20.12.:

1. FC Magdeburg

Gläubiger stimmen Insolvenzplan zu

Magdeburg (tn). Große Erleichterung beim Fußball-Oberligisten 1. FC Magdeburg: Vor dem Amtsgericht Magdeburg stimmten gestern nach zweistündigem zähen Ringen die Gläubiger dem Insolvenzplan einstimmig zu. Damit ist der Traditions-

club, der nach Angaben von Vize-Präsident Matthias Schering rund drei Millionen Euro geprüfte Verbindlichkeiten besaß, entschuldet.

Insgesamt 78 Gläubiger hatten berechtigte Forderungen angemeldet; sie werden nun eine

Quote von 14 Prozent aus der Insolvenzmasse erhalten.

Schering, der den FCM vertreten hatte, atmete tief durch: „Wir alle sind heilfroh, dass es so gelaufen ist. Der Verein hat ab sofort wieder eine realistische Perspektive.“

1. FC Magdeburg wendet Insolvenz ab

Einmalige Chance
Von Uwe Tiedemann

Der 1. FC Magdeburg hat seinen größten Sieg errungen – nicht auf dem Rasen, sondern vor Gericht. Die Insolvenz wurde abgewendet. Der Traditionsverein, dem das unwiderrufliche Ende drohte, steht demnächst wieder auf eigenen Füßen, ist selber handlungsfähig. Und was noch viel wichtiger ist: Er schiebt keinen Schuldenberg mehr vor sich her.


Die kommenden Aufgaben werden aber nicht minder schwierig. Denn es gilt, diese einmalige Chance zu nutzen, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen und mit Kompetenz und Seriosität, aber auch mit der nötigen Geduld die Zukunft zu gestalten.


Nur, wenn sich die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen, nämlich über seine Verhältnisse zu leben, kann es der Club schaffen und höhere Ziele anpeilen. Daher ist bei künftigen Personalentscheidungen auch kein Platz für Hasardeure oder „Sonnenkönige“.

Bild, 19.12.:

Traum-Los im Pokal -
Lieberam gegen FCM
Frank Lieberam freut sich auf seinen Ex-Klub
.

Von OLAF SCHOLZ

Frank Lieberam wurde am Dienstag 40 Jahre alt. Und der frühere Star des 1. FC Magdeburg, heute Trainer von Verbandsliga-Spitzenreiter Germania Halberstadt, erhielt ein angemessenes „Geschenk“.

Die Auslosung im Landespokal bescherte seinem Verein fürs Viertelfinale im Friedensstadion den FCM. Für die

Blau-Weißen spielte Lieberam (später Riesa,Dresden, Malaysia und Wolfsburg) am Anfang und Ende seiner Karriere. „Der Club ist für uns ein Wunschgegener. Alle freuen sich auf den Höhepunkt in der Vereinsgeschichte von Germania“, sagt Lieberam.

Der Pokal-Hit steigt am 30. März. Lieberam: „Wir rechnen mit einem vollen Haus.“ Das Friedensstadion ist für

6000 Zuschauer zugelassen. Das verspricht einen heißen Tanz in Halberstadt.Trainer Roland Zahn vom 1. FC Lok Stendal hat Germania in dieser Saison schon ein paar mal gesehen. Er glaubt: „Da muss sich Magdeburg warm anziehen…“

Und „Liebe“ hat weitere große Ziele: Wenn uns der Aufstieg gelingt, haben wir mehrere tolle Spiele gegen Traditionsvereine.“

Bild, 17.12.:

Stark! FCM-Spieler werden
Paten vom Kinderheim

Noch bis morgen wird beim 1. FC Magdeburg locker trainiert. Dann ist Urlaub. Los geht es wieder am 3. Januar.

Eine tolle Aktion startet die Mannschaft am Donnerstag.

„Wir übernehmen für ein Jahr die Patenschaft im Kinderheim Robert-Koch-Straße“, sagt FCM-Kapitän Mario Kallnik. „Zur Weihnachtsfeier werden wir den Kindern auch einige Geschenke mitbringen. Was, wird nicht verraten. Es sollen ja

Überraschungen sein.“ Die Blau-Weißen wollen Freude machen, planen eifrig. „Wir werden Kinder auch mal zu unseren Heimspielen abholen und wieder zurückbringen. Einige haben sich bisher nicht ins Stadion getraut“, verrät Kallnik immerhin. „Auch im Kinderheim, wie beim Sommerfest, wird unser Team dabei sein.“

Ein schönes Zeichen vor Weihnachten! Die Männer vom FCM machen sich für Kinder stark.

os

Volksstimme, 16.12.:

Fußball: 5. Hallenmasters in Halle

Henry Berg lässt 1. FC Lok Stendal jubeln

Der 1. FC Lok Stendal gewann den 5. Hallen-Masters von Sachsen-Anhalt 2002. Im Finale bezwangen die Altmärker vor rund 750 Zuschauern in der Hallenser Halle Brandberge den Halleschen FC mit 4:2. Im 9-Meter-Schießen um Rang drei besiegte der 1. FC Magdeburg den Stadtrivalen Preussen mit 4:3.

 

Von Klaus Kahmann

 

Henry Berg heißt der Held von Halle. Mit seinen zwei Treffern im Finale gegen den Halleschen FC hatte er einen Löwenanteil am Sieg der Stendaler beim 5. Hallenmasters in der Halle Brandberge. Nicht zu Unrecht wählte ihn eine Jury der Mannschaftsvertreter zum besten Spieler.

„Wir wollten unseren Spaß haben, und den hatten wir“, freute sich Berg. Sein Trainer Roland Zahn erklärte den Erfolg scherzhaft: „Wir haben einfach immer mehr Tore geschossen als die anderen“, und ergänzte: „Wir waren taktisch die beste Mannschaft, haben da die wenigsten Fehler gemacht. Das war unser Erfolgsrezept.“

Im ersten Halbfinale unterlag der MSV Preussen dem HFC mit 1:2. Die Hallenser waren durch Treffer von Rene Stark und Marcel Riediger mit 2:0 in Führung gegangen, ehe Marco Wöhlert den Anschluss erzielte. „Es ist ein voller Erfolg für uns, als einziger Verbandsligist das Halbfinale erreicht zu haben“, so Gerald Kah von den Preussen, der Trainer Rolf Wagenknecht vertrat. „Wer weiß, wie das hier ausgegangen wäre, wenn wir den Neunmeter im Anfangsdrittel verwandelt hätten“, ärgerte sich Kah.

Durch Treffer von Kay Kühne und Timm Kreibich für die Elbestädter und Henry Berg (2) für die Altmärker stand es im zweiten Halbfinale zwischen den alten Rivalen FCM und Lok Stendal 2:2. Also Neunmeter-Schießen: Hier setzten sich dann die Stendaler mit 4:3 durch.

Mit dem gleichen Ergebnis bezwang danach der FCM den Verbandsligisten Preussen Magdeburg im Neunmeter-Schießen im Kampf um den 3. Platz. „Wir wollten ins Finale, haben aber gegen die Stendaler nicht so gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten. So endete es 2:2, und beim Neunmeter-Schießen ist alles möglich. Diesmal war es eine Niederlage“, urteilte FCM-Trainer Martin Hoffmann.

Bereits nach der Vorrunde musste der TSV Völpke, der im Vorjahr mit seiner guten Leistung überraschte, die Segel streichen. „Wir hatten das Finale angepeilt, haben uns aber unsere Chance schon mit dem ersten Spiel genommen, als wir gegen Stendal dreimal führten und am Ende doch noch 3:4 unterlagen. Da mussten wir dann in der zweiten Partie alles riskieren und kassierten die Konter“, erklärte TSV-Trainer Thoralf Bennert das Ausscheiden seines Teams.

Das Aus nach der Vorrunde kam auch für den VfB Germania Halberstadt. Die Vorharzer waren am Ende punktgleich mit dem Halleschen FC und dem 1. FC Magdeburg, hatten aber das schlechtere Torverhältnis. „Wir haben hier trotzdem eine hervorragande Leistung geboten. Es ist bitter, wenn man so ungeschlagen ausscheiden muss, aber wir können erhobenen Hauptes die Halle verlassen“, so Germania Coach Frank Lieberam.

   

Vorrunde:
Gruppe A

 

1. FCM – GW Wolfen

3:1

HFC – Germ. Halberstadt

1:1

Germ. Halberstadt – GW Wolfen

2:1

1. FCM – HFC

1:1

1. FCM – Germ. Halberstadt

4:4

HFC – GW Wolfen

5:1

 

 

Gruppe B

 

Anhalt Dessau – MSV Preussen

1:3

Lok Stendal – TSV Völpke

4:3

TSV Völpke – MSV Preussen

1:3

Anhalt Dessau – Lok Stendal

1:2

Anhalt Dessau – TSV Völpke

4:2

Lok Stendal – MSV Preussen

5:1

 

 

Halbfinals:

 

HFC – Preussen Magdeburg

2:1

Lok Stendal – 1. FCM

4:3 i. N. 2:2

 

 

9-m-Schießen um Platz 3:

 

1. FCM – Preussen Magdeburg

4:3

 

 

Finale:

 

HFC – Lok Stendal

4:2

 

 

Bester Torhüter: Andreas Bock (Preussen)

Bester Torschütze: Henry Berg (Lok) Stendal) 7. Bester Spieler: Henry Berg

SPLITTER

 

STIMMUNG: Am Mikrofon begleiteten stimmungsvoll die Moderatoren Rolf Töpperwien vom ZDF und Frank Wiedemann von Radio SAW die Spiele in der Sporthalle Brandberge.

 

REGELKUNDE: Eine Gelbe Karte bedeutete bei dem Hallenturnier eine Sperre für zwei Minuten. Wurde gegen die in Unterzahl agierende Mannschaft ein Tor erzielt, so konnte der Spieler vorzeitig wieder aufs Parkett. Bei Rot gab es ebenfalls eine Sperre für zwei Minuten, allerdings mussten diese zwei Minuten unbedingt abgesessen werden. Zugleich war der Akteur für ein Spiel gesperrt. In Abhängigkeit von der Schwere des Fouls konnte die Turnierleitung über weiterreichende Maßnahmen entscheiden.

 

ÜBERRASCHUNG: 14.30 Uhr war die erste Überraschung perfekt. Mit einem 3:1 über den TSV Völpke hatte Preussen Magdeburg das Halbfinale erreicht. „Für uns war es schon sensationell, dass wir uns für das Turnier heute qualifiziert hatten“, so Maik Zentrich von Preussen Magdeburg, der vor Jahresfrist noch in Diensten des damaligen Regionalligisten 1. FC Magdeburg stand. „Wenn man Spaß am Spiel hat, dann läuft es auch“, freute sich Zentrich.

 

BÄRENDIENST: Völlig daneben lag in der Partie Germania Halberstadt – Grün Weiß Wolfen der Wolfener Keeper Mathias Tuchel. Erst spielte er außerhalb seines Torraumes Hand und sah Gelb, dann meckerte er den Schiedsrichter an und musste sich auch noch den roten Karton ansehen.


Bild, 16.12.:

Noch drei Siege – dann hat
der 1. FC Magdeburg den Pokal

Der 1. FC Magdeburg ließ nichts anbrennen. Der Oberligist gewann vor 800 Fans im Achtelfinale des Landespokals beim Schönebecker SV (6. Liga) mit 4:0 (1:0).

„Ich war überrascht, wie

Lange wir uns schwer taten“ Gestand Trainer Martin Hoffmann. „Mit der Überlegenheit in der 2. Halbzeit wurde es dann das erwartete Resultat.“

Brenzlig war es allerdings, als Torhüter Jan Burmeister gegen Da-

vid Meinecke klären musste (20.). „Da hätten wir mit Glück in Führung gehen können“, sagt SSV-Übungsleiter Heinz Weile zur Chance seiner Jungs. Erst Stürmer Fait Banser (38.) knackte die von Ex-FCM-er Carsten Müller sehr or-

dentlich dirigierte Schönebecker Abwehr. Die Vorentscheidung war der 25-m-Freistoß von Timm Kreibich zum 2:0 (47.) Dazu kamen ein Eigentor (Allzeit, 66.) und der Schlusspunkt von Heiko Bengs zum 4:0 (84.). „Wir wollen

Den Landespokal gewinnen“, verspricht Mario Kallnik. Noch drei Siege fehlen…

Wird schwer. Im Viertelfinale muss der FCM bei Verbandsliga-Spitzenreiter Halberstadt (29. März) ran. hos/os

Bild, 14.12.:

FCM raus gegen Pokal-Schreck Schönebeck?

 

Den 7. Mai 1997 hat beim Schönebecker SV niemand vergessen. Mit 1:0 (Tor: Michael Steffen) wurde der 1. FCM aus dem Landespokal gekippt. Eine Sensation...

Heute 12.30 Uhr gibt es erneut das Duell im Pokal -

Viertelfinale. Zwei Wünsche habe die Schönebecker (6. Liga): 1000 Zuschauer im Stadion Barbarastraße und wieder zum FCM-Schreck werden...

„Wir mobilisieren alle Kräfte, um das Spiel lange of -

Fen zu halten. Vielleicht wird der FCM nervös und wir scahffen eine neue Sensation“, hofft SSV-Trainer Heinz Weile (51).

Im Angriff der Schönebecker will Ronny Schmidt noch mal richtig wirbeln. Weile: „Er

ist klein, wendig, schnell. Vielleicht hat er Vorteile auf dem glatten Boden“. Übrigens: Schmidts Wechsel zu Lok Stendal hat sich zerschlagen. Er geht in der Winterpause zu Verbandsligist TSV Völpke.

Lokal-Volksstimme Schönebeck, 13.12.:

Schönebecker SV 1861 - 1. FC Magdeburg


Schönebeck (ge) - Die Auslosung wollte es so, dass der Schönebecker SV 1861 in der 3. Runde des Landespokal-Wettbewerbs den attraktivsten Gegner bekam. Der 1. FC Magdeburg, seines Zeichens Oberligist, reist nach Schönebeck, und am Sonnabend um 12.30 Uhr erfolgt der Anpfiff zu dieser Begegnung.

Die Gäste aus der Landeshauptstadt sind selbstverständlich der eindeutige Favorit dieser Partie, und alles andere als ein deutliches Weiterkommen des Oberligisten wäre eine Riesensensation. Somit hat der SSV 1861 nichts zu verlieren und sollte absolut unbekümmert aufspielen können. Inwieweit der 1. FC Magdeburg dies jedoch zulässt, dass der SSV überhaupt ins Spiel kommt, ist abzuwarten.

Schon einmal gab es das Duell beider Teams im Landespokal, und das war am 7. Mai 1997 an gleicher Stelle. Damals ging es im Halbfinale um den Einzug ins Finale, und bekanntlich konnte sich der Schönebecker SV 1861, damals in der Verbandsliga spielend, mit einem 1:0-Erfolg durch ein Tor von Michael Steffen überraschend durchsetzen

Auch damals waren die Landeshauptstädter der große Favorit, der letztendlich ins Stolpern kam. Auf alle Fälle will der SSV 1861 es auch diesmal dem hohen Favoriten nicht leicht machen, die Hürde Schönebeck zu überstehen, und dabei hoffen die Rot/Weißen auf die wichtige Unterstützung von den Rängen.

Und wie schon anfangs erwähnt, zu verlieren haben eigentlich nur die Gäste etwas, und dementsprechend will man sich in Schönebeck wohl keinesfalls blamieren.   

Der Kicker zu den beiden letzten Punktspielen:

NOFV-Süd: Magdeburg mit anderem Saisonziel angetreten - 02.12.2002 12:58

Für Hoffmann ist Aufstieg kein Thema

 

NOFV-Süd: 1. FC Magdeburg - Carl Zeiss Jena 0:5 (0:2) - 09.12.2002 11:44

Blitztore durch Holetschek, Hempel

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge registriert Trainer Martin Hoffmann das 1:1 seines 1. FC Magdeburg beim Spitzenreiter VfB Leipzig. "Wir sind nach Leipzig gefahren, um unsere Negativserie der drei Niederlagen in Folge zu stoppen, und das ist eindrucksvoll gelungen", meinte Hoffmann erfreut. Erinnerte aber auch zugleich vor allem an die schmerzlichen Niederlagen zuvor daheim gegen Pößneck und in Dresden. "Wir hätten längst an der 30-Punkte-Grenze kratzen können."

Andererseits weist Magdeburgs Trainer immer wieder darauf hin, dass die Mannschaft zu Saisonbeginn angetreten ist, um die Klasse zu halten. Nach 16 Partien hat sie 25 Punkte auf ihrem Konto, mehr - so Hoffmann - "als zu erwarten war". Natürlich versperrt sich auch er nicht dem Blick nach oben. "Dennoch bleibe ich dabei, dass der Aufstieg für uns einfach kein Thema war und auch nicht ist."

Der einstige Weltklassestürmer weiß sehr wohl, dass in der ersten Phase der neuen Saison einige Partien gegen den Baum gehen konnten, die mit dem Glück des Tüchtigen gewonnen wurden. "Wir müssen solche Fehler wie in den zuletzt 2:3 verlorenen Spielen mit Blick auf die Rückrunde abstellen."

Abwehrchef Mario Kallnik ergänzt: "Bei knappen Führungen bringen wir einfach nicht die Cleverness auf, um solche Spiele nach Hause zu bringen."

Peter Skubowius

 

1. FC Magdeburg: Burmeister - Kallnik - Probst, Uffrecht, Bengs - Dürstel, Kullat, Horn, Kreibich - Holze, Schulz - Trainer: Hoffmann

Carl Zeiss Jena: Berbig - Holetschek - Schwabe, Sugzda - Benedetti, Nowotny, Treitl, Hempel - Zimmermann, Sanchez, Maul - Trainer: Steffens

Eingewechselt: 46. Banser für Kullat, 60. Kühne für Schulz, 76. Stary für Horn - 55. Sonnenberg für Nowotny, 60. Manai für Hempel, 72. Jovic für Sanchez

Tore: 0:1 Holetschek (3.), 0:2 Hempel (8.), 0:3 Sugzda (50.), 0:4 Zimmermann (67.), 0:5 Sugzda (83.)

Schiedsrichter: Binkowski (Berlin)

Zuschauer: 2621

Gelbe Karten: Kreibich - Sugzda, Hempel

Gelb-Rote Karte: Dürstel (39.)


Die Jenaer zeigten sich von Beginn an überlegen, operierten schneller, druckvoller, gewannen die wichtigsten Zweikämpfe. Frühe Tore, wenn auch mit großzügiger Unterstützung der brüchigen FCM-Abwehr, waren der Lohn. Selbst der sonst so starke Burmeister im Tor patzte. So beim 0:2, als er Hempels 35-Meter-Freistoß durch die Hände rutschen ließ. Berbig machte die einzige zwingende Chance Magdeburgs (Kopfball Holze, 65.) zunichte.

Hans-Joachim Malli

  Bild, 09.12.:

FCM-Blamage! Hoffmann
tröstet sich mit 25 Punkten

Ein total verkorkstes Spiel

Oje, ist der 1. FC Magdeburg vor dem Weihnachtsurlaub ausgerutscht…
0:5 (0:2) verloren die Elbestädter im eigenen Stadion gegen Jena – Blamage und die höchste Saisonpleite.

„Wir haben heute vielleicht zu früh angefangen“, versuchte es Trainer Martin Hoffmann nach

der Pleite mit einem Scherzchen. Denn statt um 14 Uhr, wurde wegen des Champions League-Spiels der SCM-Handballer um 13 Uhr angepfiffen.
„In den ersten acht Minuten bekamen wir fast zwei Eigentore“, so der Trainer. „Die gaben uns einen Knacks.“ Der erste Gegentreffer war sogar ein

Eigentor. Kullat lenkte eine Ecke ins eigene Netz (3.). Beim 0:2 half Torwart Burmeister kräftig mit. Ein 30-m-Schuss vom Thüringer Hempel flutschte dem Keeper durch die Finger Und dann flog auch noch Dürstel wegen Meckerns mit Gelb-Rot vom Platz (39.). „Als wir versuchten, den Anschlusstreffer zu

machen, haben wir das 0:3 bekommen“, klagt Hoffmann. Da war Jenas Sugzda zur Stelle (50.), genau wie in der 83. Minute. Dazwischen traf noch Zimmermann (67.).
„Dennoch sprechen 25 Punkte für uns“, sagt Hoffmann. „Die konnte man von uns nicht erwarten...“           fh

Bild, 07.12.:

FCM: Kreibich wieder da - 
und im Sommer beim HFC?

Von OLAF SCHOLZ

Der 1. FC Magdeburg will etwas gegen die Kälte tun.
Die Blau-Weißen möchten morgen (13 Uhr) im Grube-Stadion dem Aufstiegs-Mitfavoriten FC Carl Zeiss Jena kräftig einheizen.
Auf der linken Seite kann Timm Kreibich (22) für den FCM nach seiner Gelb-Sperre wieder ein paar Kohlen auflegen. Er kündigt an: "Wir wollen jedes Spiel gewinnen und werden uns gegen Jena nicht verstecken."
Geheim sollte eigentlich bleiben, dass Kreibich mit dem Halleschen FC verhandelt - ausgerechnet mit dem Erzrivalen des 1. FCM.

Trainer Dirk Mankowski gab nach dem einstündigen Gespräch offen zu: "Wir haben einen sehr guten Eindruck. Kreibich würde zum HFC passen. Auch von seiner Spielweise. So viele gute Linksfüßer gibt es ja nicht. Aber noch sind einige Steine aus dem Weg zu räumen. Es hängt an Timm..."

Der Vertrag von Kreibich beim FCM läuft am Saisonende aus. In der Winterpause will der Club konkret mit den Spielern verhandeln. Trainer Martin Hoffmann: "Kreibich gehört zu denjenigen, die wir halten wollen." Das wird ein Poker werden...

Im Sommer flirtete Kreibich schon mit Anhalt Dessau.

Bild, 06.12.:

FCM: Kündigung für
verletzten Dreszer

Von OLAF SCHOLZ

Miroslav Dreszer (37) ist Publikumsliebling beim 1. FC Magdeburg. Aber der Club will sich von ihm trennen. Auf eine ganz miese Art…
Der Torwart bekam vom FCM die Kündigung seines bis Saisonende laufenden Oberliga-Vertrages zum 31. Januar 2003. nach Hause geschickt.
Obwohl

sich der Pole nach einer Kreuzband- Operation am 26. Juni (im Februar kommt noch eine Schraube aus dem Knie raus) weiterhin krankgeschrieben ist und deshalb von der Berufsgenossenschaft Geld bekommt. Als Dreszer wegen der Kündigung nachfragte, wurde ihm nur gesagt: „Sie dürfen mich nicht mehr bezahlen. Die jungen Spieler verdienen viel weniger.“ Das kann der Torwart so nicht akzeptieren.

Dreszer: „Ich muss noch mal mit dem Notpräsidium sprechen.“ Denn an dem Arbeitsvertrag hängt auch sein Visa für die ganze Familie.

Für’s Dreszer-Gehalt will der FCM neu einkaufen. Wenn demnächst das Insolvenzverfahren am 19. Dezember, abgeschlossen ist. BILD erfuhr: die Pantheum AG soll neuer Hauptsponsor werden.

Bild, 05.12.:

1. FCM gegen Carl Zeiss Jena
Da treffen sich
Chef und Co wieder…

Von OLAF SCHOLZ

Am Sonntag empfängt der 1. FC Magdeburg im Grube-Stadion den FC Carl Zeiss Jena. Das war schon ein Klassiker, als die Oberliga im Osten Deutschlands noch die höchste Spielklasse war…

Zusätzliche Brisanz: Es treffen die Trainer Martin Hoffmann und Achim Steffens aufeinander. In der vorigen Regionalliga-Saison saßen sie noch zusammen als Co. und Chef auf der Bank bei den Blau-Weißen.

Wegen der Insolvenz verlängerte Steffens nicht – und wurde so zum Job-Retter für Hoffmann. Das ist bekannt.

Wie ist das Verhältnis der beiden heute? „Wir sind Kollegen, mehr nicht“, spielt Hoffmann die Sache runter. „Er ist Cheftrainer in Jena, ich beim FCM.“

Nächstenliebe wird es bei den 90 Minuten im Grube-Stadion also nicht geben.

„Jena hat das Ziel aufzusteigen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Das ist nicht die Zeit, um Geschenke zu verteilen“, verspricht Hoffmann.

Beim FCM fehlt neben Benny Woitha (5. Gelbe) Sturm-Joker Sebastian Prosovsky. „Er liegt mit Magen-Darmgrippe flach. Aber sonst sind alle fit“, sagt Hoffmann.

Er will seinem Chef zeigen, was er drauf hat…

 Bild, 03.12.:

Stellt der FCM auch
Carl Zeiss ein Bein?

Wird der 1. FC Magdeburg in der 4. Liga zum Schrecken der Favoriten?

Nach dem 1:1 beim VfB Leipzig wollen die Blau-Weißen am Sonntag im Grube-Stadion auch den FC Carl Zeiss Jena überraschen.

„Es gibt keinen Grund die Mannschaft umzustellen. Bis auf die Tatsache, dass Benny Woitha wegen der fünften gelben gesperrt ist“, kündigte gestern FCM-Trainer Martin Hoffmann.

Was wird mit Kai Kühne (19)? Die bisher gesetzte Sturmglatze fiel erst wegen einer Erkrankung aus. Jetzt muss er seinen an Stephan Schulz verlorenen Stammplatz zurück erkämpfen. Hoffmann: Das ist eine Lernphase für Kühne. Er gibt richtig Gas im Training. Aber er hat zuletzt nicht das geboten, was er kann.“

Spielt Kühne für Woitha? „Könnte sein“, blockt Hoffmann noch. Das hängt von den Trainingseindrücken diese Woche ab…“  os

Bild, 02.12.:

1:1 in Leipzig! FCM jubelte dem Spitzenreiter einen rein

Von
ANDRE’ SCHMIDT

Ausgelassen feierten die überglücklichen FCM-Spieler nach dem Abpfiff mit den 700 mitgereisten Fans!

Das 1:1 bei Spitzenreiter VfB Leipzig – für die Magdeburger war’s nach drei Pleiten in Folge wie ein Sieg. „Und dieser Punkt ist durchaus verdient“, jubelte Trainer Martin Hoffmann.

Der Schreck für ihn allerdings schon nach fünf Minuten: Verteidiger Bengs zupft Breitkreutz im Strafraum am Trikot – Elfer. Sadlo tritt an, schiebt lässig ins linke Eck. FCM-Keeper Burmeister noch dran, aber


der Ball trudelt ihn ins Netz – 0:1. Der VfB bei Dauerregen fortan spielbestimmend. Das allerdings sollte sich nach der Pause ändern…

Die Magdeburger plötzlich frecher. Ein abgefälschter Freistoß von Holze landet am rechten Außennetz (54.). Pech. Zehn Minuten vor Abpfiff schlägt’s dann aber doch ein. Einen Kallnik-Freistoß verlängert Probst aus 6m ins rechte Eck – 1:1.

Glück für den FCM noch einmal, als ein 18m-Hammer von Embingou die Querlatte rasiert (81.) Dann ging der Abpfiff im Jubel unter.

Bild, 29.11.:

FCM verspricht: VfB nimmt
uns nicht auseinander

FCM-Kapitän Mario Kallnik ist fest von einem Erfolg gegen Leipzig überzeugt.

Von OLAF SCHOLZ

Das sind die leichtesten Spiele. (Morgen (14 Uhr) spielt der 1. FC Magdeburg als Außenseiter beim Oberliga-Spitzenreiter VfB Leipzig. Eine klare Sache? Denkste…

„Für uns gibt es keine Garantie, im Plache-Stadion zu verlieren. Die Leipziger haben gute Einzelleute geholt, aber im Zusammenspiel habe sie

Schwächen. Die Truppe kann uns nicht auseinandernehmen“, verspricht Kapitän Mario Kallnik (28). Auch drei Pleiten in Folge haben den FCM nicht gebrochen.

Mario, der Libero: „Wir sind ein bisschen enttäuscht, dass wir nicht einige Punkte mehr geholt haben. Aber unsere Moral stimmt.“ Mit dem Ziel Klassenerhalt sind die Blau-Weißen in die

Saison gestartet. Der Abstieg ist momentan mit 24 Punkten kein Thema mehr.

Jetzt beginnt die heiße Phase beim Vertragspoker für das nächste Jahr. Kallnik: „In der Winterpause werden die Weichen gestellt. Dann ist die Insolvenz vorbei und der Verein kann neue Verträge abschließen.“ Mit der Sicherheit will der FCM punkten.

Bild, 28.11.:

FCM und die Erfolge:
Die Legende lebt…

Von OLAF SCHOLZ

Der 1. FC Magdeburg kämpft in der Viertklassigkeit ums Überleben. Von großem Fußball können die Fans nur träumen.

Es war einmal…

Doch aus Träumen wird zuweilen Realität. „Am Stammtisch sind wir auf die Idee gekommen, in einem Buch an glorreiche Zeiten zu erinnern“, sagt Volkmar Laube. Der Geschäftsführer vom MDprint Mediencenter Magdeburg will in einer Buch-Reihe ostdeutsche Sporttradition auferstehen lassen.

Heute geht das Paperback „Blau-Weiße Legenden – Nationalspieler des 1. FC Magdeburg 1961 bis 1990“ in den Druck. Von Bonan bis Zapf kann der Leser über 23 Auswahlcracks auf 80 Seiten (mit vielen historischen Fotos) nachschmökern. Meistertrainer Heinz Krügel und DFB-Vize Hans Georg Moldenhauer beschreiben ihre ehemaligen Weggefährten.

Bei der Buchpremiere am 6. Dezember in der Thalia-Buchhandlung des Flora-Parks wird auch der einstige Weltklasse-Linksaußen und heutige FCM-Trainer Martin Hoffmann dabei sein. “Eine schöne Sache“, freut er sich.

Ein neuer Hoffnungsschimmer: Mit Steve Müller (17) kickt ein Jugend-Nationalspieler beim 1. FCM.

Bild, 26.11.:

Drei Pleiten – wann macht
FCM die Deckung dicht?

Tim Kreibich fehlt dem FCM gegen Leipzig wegen einer Gelb-Sperre

Das 2:3 gegen Dresden-Nord war die dritte Null-Punkte-Nummer in Folge. Aber die Stimmung beim 1. FC Magdeburg ist (noch) gut…

Der Grund: Die Truppe liegt voll im Soll. Der Klassenerhalt in der Fußball-Oberliga ist Pflicht, alles weitere Kür.

„Unsere erstes Etappenziel, 20 Punkte bis zur Winterpause, haben wir geschafft. 40 Zähler sollten für einen Nichtabstiegsplatz

reichen,“ rechnet FCM-Trainer Martin Hoffmann.

Bereits fünf Spieltage vor der Saison-Halbzeit (4:3 gegen Halle) stand eine 24 auf der Habenseite. Dann begann die Pleiteserie.

Jetzt stehen noch die beiden Partien bei Spitzenreiter VfB Leipzig (30.11.) und gegen Carl Zeiss Jena (8.12.) an. Hoffmann: „In Leipzig sind wir krasser Außenseiter, können also befreit auf -

spielen. Ein Punkt dort wäre wichtig für die Moral.“

Verzichten muss der FCM dan aber auf Torjäger Timm Kreibich. Der 22-jährige fehlt gegen den VfB wegen der 5. Gelben. Auch deshalb führt der Weg zum Erfolg nur über die Abwehr. Die war in jüngster zeit mehr als löchrig (9 Gegentreffer in 3 Spielen).

Bis Samstag gibt es noch sieben Trainingseinheiten. Viel Zeit zum Üben… roh

Bild, 25.11.:

Nicht zu fassen, FCM! Sieg
in drei Minuten verspielt

Von JÜRGEN SCHWARZ

Ganz dumm gelaufen für den 1. FCM: Dabei sahen sie schon wie die sicheren Sieger aus...

Die Truppe von Trainer Martin Hoffmann gab das Spiel beim FV Dresden-Nord in den letzten drei Minuten noch aus der Hand, verlor 2:3.

Dabei lagen die Magdeburger nach dem Doppelschlag von Kreibich (63.) und Schulz (65.) schon 2:1 vorn, hatten die frühe Führung der Sachsen (Scholze/3.) mehr als wettgemacht.

Aber dann krachte es noch zwei Mal im FCM-Kasten. Erst köpfte Gaunitz den

Ausgleich (86.). „Und dann fangen wir Sekunden vor dem Ende einen Sonntagsschuss ein und fahren mit leeren Händen nach Hause. Das ist bitter“, sagte Hoffmann sauer.

Erneut war es Scholze, der den FCM schockte. Er haute in der 89. Minute aus 35 Metern einfach mal drauf – und der Hammer schlug unhaltbar rechts oben ein.

„Ein Punkt wäre verdient gewesen, weil wir die Sache nach der Halbzeit im Griff hatten“, so Hoffmann. „Aber wir es verpasst, den Sack zuzumachen. Da hat zeigte sich, dass einige junge Spieler dem Druck noch nicht gewachsen sind...“

Volksstimme, Bild,  22.11.:

1. FC Magdeburg

Sportgerichtsurteil

Anstoß morgen bereits 13 Uhr

1. FCM muss 400 Euro zahlen

Magdeburg (hi). Zweimal in Folge hat der 1. FC Magdeburg in der Fußball-Oberliga auswärts anzutreten. Dem Spiel morgen beim FV Dresden-Nord folgt am 30. November das Gastspiel beim VfB Leipzig.

Der FCM macht darauf aufmerksam, dass das morgige Spiel in Dresden (Sportanlage Wurzener Straße) bereits um 13 Uhr angepfiffen wird. Dennoch behalten die im Programmheft „Stadion-Treff“ vom 16. November genannten Zug-Abfahrtszeiten Gültigkeit. Das heißt, Abfahrt ist Magdeburg-Hauptbahnhof um 8.08 Uhr, Ankunft in Dresden-Neustadt 12.29 Uhr.

Magdeburg (kk). Der 1. FC Magdeburg kommt glimpflich davon: Wegen der Rempeleien von FCM-Fans nach dem Oberliga-Heimspiel gegen Akteure des Halleschen FC muss der 1. FC Magdeburg 400 Euro Strafe zahlen. FCM-Geschäftsführer Manfred Zapf erfuhr diese Summe gestern auf telefonische Nachfrage vom Sportgerichts-Chef Wolfgang Zimutha.

Doch am Wochenende steht wieder der Sport beim FCM im Vordergrund. Die Oberliga-Elf müssen Sonnabend (Anpfiff 13 Uhr) beim FV Dresden-Nord ran. „Unser Co-Trainer Frank Windelband hat die Dresdner beim 1:1 gegen den HFC beobachtet. Wer gegen die Hallenser und auch gegen den FSV Zwickau (0:0) ein Remis erreicht, muss schon eine ordentliche Leistung bringen“, meint FCM-Trainer Martin Hoffmann, der mit einem ehrgeizigen Gegner rechnet.

FCM: Noch ein paar Punkte
 auf Hoffmanns Wunschzettel

Noch drei Oberliga-Spiele und zur Pokalrunde nach Schönebeck – dann startet der 1. FC Magdeburg in die verdiente Winterpause.

Ein knallhartes Programm: (Morgen (13 Uhr) muss der FCM zum Tabellenachten FV Dresden-Nord. Danach wartet das Spitzenduo VfB Leipzig und Carl Zeiss Jena auf die „jungen Wilden“.

Nach zuletzt zwei Pleiten stehen bei FCM-Trainer Martin Hoffmann noch ein paar Punkte auf dem Wunschzettel. Platz 6 soll gefestigt werden. Das Rezept gegen Dresden: „Ein torloses Remis ist mir allemal lieber als ein 4:4. Wenn unsere Abwehr steht, muss

mindestens ein Punkt drin sein“, glaubt Hoffmann.

Gesetzt ist Routinier Heiko Bengs, der nach seiner Sperre (5. Gelbe) am Samstag wieder ran darf. Kullat (Gehirnerschütterung), Kühne (Bänderdehnung) und die grippegeschwächten Eschholz und Wilke sind gehandicapt. Sie wollen sich aber nicht schonen. Fehlen wird deshalb nur Probst (Bluterguss an Knie).

Ob die Sachsen morgen verfrühte Weihnachtsgeschenke verteilen?

In den jüngsten Partien teilte sich die Truppe mit Halle (1:1) und Zwickau (0:0) die Punkte…         roh

Bild, 21.11.:

FCM: Ex-Chef Meyer
schenkt Waschpulver...

Dem 1. FC Magdeburg geht es finanziell dreckig.

Darum ließ jetzt Ex-Präsident Eckhard Meyer 500 Kilo Waschpulver zum Club bringen. Damit die Trainingssachen immer schön sauber sind...

Wird auch der Neuanfang nach der Insolvenz sauber? „So lange zwei Mann im Präsidium sind, die Millionen mit verballert haben, sehe ich schwarz“, so Meyer. Er meint die Vize Müller und

Dr. Schering, die schön unter OB Trümper mitmischten.

Der Ex-Boss: „Wenn ich höre, der FCM will Oberliga im neuen Stadion spielen, läuft was verkehrt...“

Verwaltungsrat-Mitglied Erwin Bugar bleibt locker: „Wir denken über alle Fragen nach. Und gehen davon aus, dass im Februar ein neues Präsidium bestellt wird.“

P.S.: Wegen der Randale gegen den HFC (4:3) entschied der NOFV nur auf eine Strafe von 400 Euro.                os

Bild, 20.11.:

Neuer Vertrag!

Hoffmann
klar mit
Magdeburg

Der 1. FC Magdeburg plant seine Zukunft. Ganz wichtig dabei: Trainer Martin Hoffmann (47) hat sich mit dem Club auf die Vertrags-Verlängerung geeinigt.

„Im Vertragsgespräch haben der Verein und ich jetzt die Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit erklärt,“ bestätigt Hoffmann. Die Tendenz geht zum Vertrag 2005. „Das wird beim nächsten Gespräch vor Weihnachten geklärt. Dann werde ich auch unterschreiben“, sagt der Trainer.

Auch mit allen Spielern wurde gesprochen: Wegen der Insolvenz gab es ja nur Ein-Jahres-Verträge. „Einige wollen wir halten, andere müssen sich noch straffen“, so Hoffmann. Zu den festen Größen zählt Kapitän Mario Kallnik. Der Berliner: „Der Club ist meine Liebe.“

Möglich ist, dass Dirk Hannemann (32) eine alte Liebe neu entdeckt und vom VfB Leipzig zurück wechselt. Hoffmann: „Ich will nicht groß spekulieren. Aber Fakt ist: Er hat Erfahrung. Andererseits wird die Bezahlerei bei uns auch im nächsten Jahr nicht viel besser.“

Heißt: Mit kleinen Schritten in die FCM-Zukunft…

Bild, 19.11.02:

FCM-Bengs: „Wir stehen im Regen“

Die beste Abwehr der Oberliga Süd hat Löcher bekommen. Der 1. FC Magdeburg ist hinten nicht dicht. Ärgerlich.

„Neun Gegentore in den letzten drei Spielen sind alles andere als erfreulich“, sagt FCM-Routinier Heiko Bengs (29). „Die absoluten Schlafeinlagen

zeigen, dass die Mannschaft noch unheimlich viel lernen muss. Keiner darf seine Defensivaufgaben vernachlässigen.“ Der Manndecker fehlte gegen Pößneck (2:3) wegen der 5. Gelben…

Erkenntnis von Bengs: „Erst fiel uns die Sonne ins Gesicht, jetzt stehen wir im Regen.

Es ist eine neue Erfahrung und mehr Druck für einige, zwei Spiele in Folge verloren zu haben. Jetzt müssen wir wieder aufstehen.“

Am Sonnabend geht es zu Dresden-Nord. Bengs: „Das wird schwerer als Pößneck. Um so wichtiger ist für uns, da zu gewinnen.“            os

Volksstimme, 15.11.02:

1. FC Magdeburg

   Pößneck     unbekannte Größe?

Magdeburg (kk). Morgen (Anstoß im Grubestadion 13.30) empfangen die Oberliga-Fußballer des 1. FC Magdeburg das Team des VfB Pößneck. Die Thüringer sind als Zwölfter derzeit in der unteren Tabellenhälfte beheimatet. Der VfB ist zwar für die Elf von FCM-Trainer Martin Hoffmann noch eine unbekannte Größe, allerdings nicht für Hoffmann selbst.

„Ich habe die Pößnecker beim

FSV Zwickau beobachtet, wo sie 0:3 unterlagen. Drei Tore waren sie keinesfalls schlechter. Das haben sie ja dann zuletzt mit ihrem 5:0 Heimerfolg gegen Anhalt Dessau bewiesen. Während die Thüringer nach Führung des Kontrahenten meist etwas unsicher werden, sind sie bei einer Führung sehr selbstsicher. Mit Scheuerl haben sie einen gefährlichen Stürmer in der Spitze“, meint Hoffmann.

Bild, 15.11.02:

FCM: Gegen
Pößneck
soll´s krachen

Die Formkurve beim 1. FC Magdeburg soll wieder nach oben gehen.

Morgen (13.30 Uhr) wollen die Blau-Weißen den Oberliga-Aufsteiger VfB Pößneck aus dem Ernst-Grube-Stadion schießen. „Wir versuchen da nix anbrennen zu lassen“, hofft Trainer Martin Hoffmann.

Eine kleine Grippewelle haut den 1. FCM nicht um. „Wilke und Eschholz hat es erwischt“, so Hoffmann. „Aber andere kränkeln nicht rum. Es wäre auch schlimm, wenn sich noch mehr angesteckt hätten.“ Denn in der Defensive muss der Trainer schon umbauen.

Routinier Heiko Bengs (29) brummt gegen Pößneck seine 5. Gelbe ab. Dafür wird Christian Uffrecht (21) morgen verteidigen. Und Mittelfeld-Mann Nico Dürstel (25) wird nach seinem Urlaub erst heute wieder im Training erwartet. Hoffmann: „Er kommt für die Anfangssformation nicht in Frage.“                                  os

Bild, 11.11.:

FCM 2:3 – Hoffmann
redet die Pleite schön

Martin Hoffmann nahm die 2:3-Niederlage seines FCM in Zwickau gelassen
-

Von LARS
PREUSSER

Hoffmanns Erzählungen verursachte das große Staunen…

Nach dem 2:3 beim FSV Zwickau verblüffte FCM-Trainer Martin Hoffmann mit dem Satz: „Mit dem Ergebnis können wir leben.“ Wie bitte?

Dann verteilte der frühere Nationalspieler noch Lob: „Wir sind sowieso weiter als wir dachten.“

Ach, ja? 1438 Zuschauer sahen in Wirklichkeit schwache Magdeburger.

Die FCM-Tore von Kreibich (1:2 / Elfer nach Kühne-Faller / 53.) und Banser (2:3 / 76.) wurden unter tatkräftiger Mithilfe des schwachen Schiedsrichters Mike Kaiser (Werben) und des Gastgebers erzielt. Vielleicht wäre das Spiel anders ausgegangen, wenn Kühne (4.) und Schulz (28.) ihre „Riesen“ genutzt hätten. Beide tauchten

Knochenfrei vor FSV-Keeper Mewes auf. Der frühere Elbestädter parierte aber in beiden Fällen.

Gipfel der Magdeburger Unentschlossenheit: Zwickaus Böckel sah die Ampelkarte (41.), doch der FCM konnte die Überzahl nicht nutzen. Noch ein passender Hoffmann zum Abschluss: „Diese Niederlage wird uns nicht umwerfen.“ Voran bringen aber auch nicht…

Bild, 06.11.:

FCM: Trainer Hoffmann
warnt vor Rückschlägen
FCM-Trainer Martin Hoffmann bremst die Euphorie rund um den Klub

Platz 5, 24 Punkte – die Bilanz gibt der jungen Mannschaft vom 1. FC Magdeburg weiter Selbstvertrauen in der Oberliga. Solange man den erfolgreichen Lauf hat, muss man alles mitnehmen.

Trotz der riesigen Euphorie muss Trainer Martin Hoffmann seine „Überflieger“ am Boden halten. „Mit der jungen Mannschaft wird es auch Rückschläge geben“, warnt der Coach. Am Sonnabend wartet der nächste dicke Brocken mit dem FSV (4.) in Zwickau.

Die Zukunfts-Planungen beim FCM laufen. Es wird sogar schon über die eventuelle Rückkehr

von Dirk Hannemann vom VfB Leipzig gemunkelt. Fakt, wenn die Sachsen nicht in Liga 3 aufsteigen, sieht´s düster aus.

Fehler aus der Vergangenheit, wo man das Geld zum offenen Fenster rausgeschmissen hatte, will der FCM nicht noch mal machen. Das betrifft auch Dietmar Hempel als möglichen Manager (BILD berichtete). Verwaltungsratmitglied Achim Streich erklärt: „Für eine langfristige Planung ist es noch zu früh, da die Insolvenz nicht abgeschlossen ist. Erst mal sehen, ob wir uns Manager leisten können.“                        os

Bild Magdeburg, 04.11.02:

4:3 in letzter Sekunde!

Kullat krönt
FCM-Aufholjagd

Von OLAF SCHOLZ

Blau-weißer Wahnsinn im Ernst-Grube-Stadion. Vier Minuten waren schon nachgespielt, als Michael Kullat das 4:3 für den 1. FC Magdeburg im Landesderby gegen den Halleschen FC schoss. 3500 Fans waren aus dem Häuschen. Was für ein verrücktes, spannendes Derby. 
Idol Achim Streich hatte in BILD angekündigt: „Die FCM-Jungs können mit breiter Brust spielen. Sie gewinnen 2:1.“ Nach einem Foul von Georg an Kühne


versenkte Kreibich den Elfer zum verdienten 1:0 (42.). Nach der Pause ein Tor-Feuerwerk und ein Wechselbad der Gefühle. Der HFC sieht plötzlich nach Treffern von Schädlich (47.), Riediger (56.) und Kricke (63.) wie der sichere Sieger aus. Aber Georg (Gelb/Rot) und Stark (Rot) fliegen runter. Kreibich mit Handelfer (76.) und Prosovsky (79.) bringen den FCM ran. Dann trifft Kullat und der Jubel-Orkan bricht aus. Trainer Martin Hoffmann: „Die Jungs haben mit toller Moral nie aufgesteckt. Super.“

Bild Gift und H(G)alle, 04.11.02:

4900 Fans beim Klassiker Magdeburg - HFC

4:3! Herzinfarkt-Kick,
2x Rot – FCM die Nr. 1

Von Michael Nowack

Blut, Schweiß und Tränen vergoss der HFC beim Sachsen-Anhalt-Derby in Magdeburg und fuhr trotzdem – nach Wahnsinns-Fight – mit dem 3:4 (0:1) nach Hause.

4900 (darunter 400 rot-weiße) Fans sahen bis zur 43. Minute einen Langweiler. Doch nachdem Georg Magdeburgs Kühne foulte, Kreibich den fälligen Strafstoß versenkte, brach im Grube-Stadion die Fußball-Apokalypse aus. Der HFC machte höllisch Dampf. Sogar Manndecker Schädlich ging nach vorn und wurde von Probst angeschossen – das kuriose 1:1 (48.)! Rackerer Schädlich auch am 2:1 (52.) beteiligt: Passt zu Kurzeja, dessen Flanke versenkt Riediger mit dem Kopf.

Auch als Georg für nichts Gelb-Rot sieht (59.),

stürmt Halle weiter. Einwechsler Krickes (46. für Rehmann) 16-Meter-Strich tunnelt erst Kallnik, schlägt zum 3:1 ein – der Kick gelaufen?

Denkste! Der FCM spuckt, kratzt, beißt zurück. Der HFC unter Druck. Stark muss einen Kühne-Hammer per Hand von der Linie holen und kassiert dafür Rot (73.). Wieder trifft Kreibich vom Elfmeterpunkt – nur noch 2:3.

Mit 9 Mann reichts doch nicht. Der am Oberschenkel verletzte Paden segelt an einer Eingabe vorbei – Prosovsky bedankt sich – 3:3 (78.). Nachspielzeit – Mit dem Schlusspfiff zerstört Kreibichs Hammer alle HFC – Träume! Kein Witz: Der geilste Kick, den der HFC seit Jahren abgeliefert hat, es stimmte alles – nur das Ergebnis nicht.

 

Attacke auf Kurzeja:
Nachspiel vor Gericht

FCM gegen HFC – Das Derby mit 40 Jahren Tradition. Doch das Ding gestern übertraf alles. Im Guten wie im bösen Sinn. Neben gnadenlosem Fight und toller Fußballkost gabs Leuchtraketen, Rauchbombem – und Schläge für den HFC! Darius Kurzeja wurde, von FCM-Ordnern umringt, von Magdeburger

Chaoten ins Gesicht geschlagen und getreten.

HFC-rainer Dirk Mankowski ließ sein Team nicht zu den Fans laufen, schickte es sofort in die Kabine: „Hier spielten sich ganz üble Szenen ab. Unsere Sicherheit war nicht gewährleistet.“ Fakt: Der Klassiker hat ein Nachspiel – vor Gericht!

Mitteldeutsche Zeitung, Halle, 04.11.:

Hallescher FC 
Gleich drei Missgeschicke
Georg, Stark und Paden tragische Helden


Konsternierte Blicke bei Keeper Eniz Paden (li.) 
und Angreifer Marcel Riediger.Die beiden HFC-er 
mussten wegen Verletzung ausscheiden.

Magdeburg/MZ/mpi.  Die 95. Minute im Magdeburger Ernst-Grube-Stadion: Lars Georg, seit der nach einem ganz normalen Zweikampf kassierten gelb-roten Karte (59.) nur noch Zuschauer, mag kaum hinsehen. Mit allen Kräften setzen sich seine Kameraden im Landesderby beim Stand von 3:3 gegen die mit zwei Spielern mehr anstürmenden FCM-Kicker zur Wehr, und er selbst kann nichts mehr tun. "Wie lange lässt denn der Schieri noch spielen! Wenigstens das Remis müssen wir doch halten", ruft der 28-Jährige fast flehend.

Doch er kann das K.o. nicht verhindern. Nach 97 Minuten, mit der letzten Aktion, besiegelt Kullat aus dem Gewühl heraus vor 300 mitgereisten Fans das Schicksal des HFC.

"Mit nur acht Feldspielern war es enorm schwer, diesem Magdeburger Druck standzuhalten. Die Welt geht trotz allem nicht unter", meinte Halles Trainer Dirk Mankowski, der lange brauchte, um die bittere 3:4 (0:1)-Niederlage zu realisieren. "Aber wir haben uns in Unterzahl auch nicht so verhalten, wie es nötig war", so seine Kritik. Kurzeja etwa hatte im Vorwärtsgang zu viele Bälle verloren. Eine pauschale Standpauke jedoch verkniff sich der HFC-Coach, denn auch er konnte nur den Hut vor dem Einsatzwillen seiner Kicker ziehen.

Kurioses und Dramatisches - von allem gab es in Magdeburg etwas. So konnte Schädlich als "Schütze" des 1:1 an sich gar nichts für seinen "Treffer". Im Gewühl hatte ihn FCM-Verteidiger Probst angeschossen, und von Schädlichs Rücken prallte das Leder ins Tor des Gastgebers. Alles andere als glücklich sahen die tragischen Helden der Partie ihre Rolle. Georg, der Kühne nur auf Kosten des zum 1:0 führenden Elfmeters am Trikot "zupfen" konnte, ebensowenig wie Rene Stark. Der überdreht wirkende Mittelfeldmann (nach verbüßter Gelb-Rot-Sperre wieder dabei) war es, der mit einem Handspiel Kreibich den Anschluss vom Punkt ermöglichte (2:3/76.) - und nach "Rot" nun erneut zusehen muss. Paden, seit der 50. Minute mit einer Zerrung durchhaltend, bezahlte einen unmotivierten Ausflug mit dem Tor zum 3:3 (Prosovsky). "Egal, was alles passiert ist. Dieses Spiel wird schnell abgehakt. Unser Blick richtet sich ab sofort auf die Freitag-Partie gegen Dresden-Nord", gab HFC-Präsident Michael Schädlich, der via Telefon "am Ball" war, die Marschrichtung vor.

 

Danke Ulla